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Niedersachsen 300 Versicherungsbeschäftigte streiken in Hannover
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen 300 Versicherungsbeschäftigte streiken in Hannover
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11:53 30.05.2017
Versicherungsbeschäftigte haben am Dienstag vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche die Arbeit in Niedersachsen und Bremen vorübergehend niedergelegt und demonstrieren in der Innenstadt von Hannover. Quelle: dpa
Hannover

Sie seien auch zu weiteren Warnstreiks bereit, wenn die Arbeitgeber bis Freitag kein neues Angebot vorlegen - die Chancen darauf seien allerdings gering, räumte Westermann ein. Am Freitag werden die Verhandlungen in Hamburg fortgesetzt.

Bundesweit zählt das private Versicherungsgewerbe rund 170 000 Beschäftigte, in Niedersachsen und Bremen sind es 25 000. Das bisherige Gehaltsangebot sei unannehmbar und würde wegen der derzeitigen Inflation zu Reallohnverlusten führen, kritisierte Westermann.

Verdi fordert eine Einkommenserhöhung einschließlich aller Zulagen um 4,5 Prozent und 50 Euro mehr für die Auszubildenden in jedem Ausbildungsjahr. Die Arbeitgeber boten Gehaltssteigerungen in drei Schritten an, jeweils ab 1. November: 2017 in Höhe von 1,1 Prozent, ein Jahr später ein weiteres Prozent und 2019 noch einmal 0,9 Prozent.

dpa

Die Norddeutsche Landesbank plant einen radikalen Stellenschnitt. Mehr als jeder fünfte Job soll bis Ende 2020 wegfallen. Damit will Bankchef Thomas Bürkle den Konzern „nachhaltig profitabel“ machen, wie die Nord/LB am Dienstag mitteilte.

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Norddeutschlands größte Landesbank Nord/LB erwägt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" den Verkauf ihrer Immobilientochter Deutsche Hypothekenbank. Ein Sprecher der Landesbank sagte dazu am Dienstag, es sei noch zu früh, Genaueres zu einem eventuellen Verkauf zu sagen.

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Die IG Metall in Niedersachsen warnt vor negativen Auswirkungen des Gesetzes zur Leiharbeit, das Anfang April in Kraft getreten ist. Beschäftigten drohen im schlimmsten Fall Kündigungen. 

31.05.2017