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Februarzahlen

Arbeitslosenzahl in Niedersachsen weiter gestiegen

Der harte Winter hat die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen im Februar erneut ansteigen lassen. Vor allem in der Baubranche gab es viele Entlassungen, berichtete die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Hannover.
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Der harte Winter hat die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen erneut ansteigen lassen.

Der harte Winter hat die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen erneut ansteigen lassen.

Im Februar waren 334 332 Menschen in Niedersachsen arbeitslos gemeldet, 1,2 Prozent mehr als im Januar und im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Anstieg von 3 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 8,4 Prozent gegenüber 8,3 Prozent im Vormonat und 8,2 Prozent vor einem Jahr.

Der Aufwärtstrend sei zu dieser Zeit durchaus üblich, erläuterte die Bundesagentur - auch wenn es bei besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und milderen Wintern auch schon Rückgänge im Februar gegeben habe.

Die Jugendarbeitslosigkeit stieg gegenüber dem Januar um 8,7 Prozent auf 35 825 Betroffene. Der Anstieg in der Gruppe der unter 25- Jährigen beruhe vor allem auf dem Ende von dreieinhalbjährigen Ausbildungen. Absolventen würden inzwischen häufiger als vor der Wirtschaftskrise nicht mehr übernommen. Daneben gebe es aber auch vereinzelt erste positive Tendenzen, berichtete der Chef der Regionaldirektion, Klaus Stietenroth. So sei etwa das Angebot an freien Stellen in einigen Teilbereichen wie der Zeitarbeit gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen - das sei ein Frühindikator für eine allmählich steigende Nachfrage nach Arbeitskräften. Insgesamt zeige sich der Arbeitsmarkt in Niedersachsen nach wie vor relativ robust. Auch die Kurzarbeit spanne weiterhin einen Schutzschirm über viele Arbeitsplätze.

Auch im Land Bremen nahm die Erwerbslosigkeit im Februar zu. Im Vergleich zum Januar nahm die Zahl der Arbeitslosen um 1,1 Prozent auf 39 632 zu. Das waren 4,9 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote betrug 12,3 Prozent nach 12,1 Prozent im Januar und 11,7 Prozent vor einem Jahr.

lni


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