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Niedersachsen Conti-Chef will sanft umbauen
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Conti-Chef will sanft umbauen
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18:55 30.12.2016
Von Lars Ruzic
Konzernchef Elmar Degenhart. Quelle: dpa
Hannover

Nach Volkswagen stellt auch Continental seine Belegschaft auf die Zeit nach dem Verbrennungsmotor ein. „Es wird aufgrund der geringeren Wertschöpfung zum Verlust an Produktionsarbeitsplätzen kommen“, sagte Konzernchef Elmar Degenhart der „Welt am Sonntag“. Insgesamt seien derzeit weltweit 30.000 der rund 218.000 Arbeitsplätze bei der Conti abhängig vom Verbrennungsmotor.

Im Gegenzug dürften aber wohl „viele Stellen im Bereich der Elektromobilität neu angesiedelt werden können“, erklärte Degenhart. Ob am Ende mehr Arbeitsplätze wegfallen als neu entstehen, lasse heute sich noch nicht sagen. „Es ist genug Zeit, diesen Prozess so zu gestalten, dass wir dessen Konsequenzen deutlich abmildern und Schmerzen im großen Stil vermeiden können.“

In einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“ hatte Degenhart unlängst davon gesprochen, dass sich der Umbauprozess „über 15 bis 20 Jahre“ erstrecken dürfte und Mitarbeiter andernorts eingesetzt werden könnten. „Das würde dazu führen, nicht über Entlassungen reden zu müssen.“ Der Autozulieferer richtet im Antriebsbereich gerade seine Strategie neu aus. Die Investitionen in alternative Antriebe sollen deutlich verstärkt werden, weil sich langsam auch profitable Projekte abzeichneten, hieß es.

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