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Niedersachsen Conti und Vodafone entwickeln „Schutzschild“ für Fußgänger
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Conti und Vodafone entwickeln „Schutzschild“ für Fußgänger
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17:01 10.06.2018
Continental und Vodafone arbeiten zusammen: Conti liefert die Technik für Autos, Vodafone das 5G-Netz Quelle: Continental
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Hannover

Autos, die sich gegenseitig vor Gefahren warnen – das wollen Continental und Vodafone gemeinsam möglich machen. Der hannoversche Autozulieferer und der Mobilfunkkonzern mit Sitz in Düsseldorf verkündeten ihre Kooperation am Wochenende vor der Cebit. Im Fokus sollen ein „digitales Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer“ sowie ein „vernetzter Stau-Warner“ stehen.

Den „Schutzschild“ stellen sich die beiden Firmen so vor: Erfasst ein Auto mit seinen Kameras einen Fußgänger, soll es andere Fahrzeuge in der unmittelbaren Umgebung warnen, deren Sensoren die Person (noch) nicht sehen können, zum Beispiel aufgrund von Bäumen oder parkenden Autos. Zunächst geht es nur um eine Warnung des Fahrers. „Je nachdem, wie sich die Entwicklung im Mobilfunknetz gestaltet, könnten die Funktionen in 3-4 Jahren serienreif sein“, sagte ein Conti-Sprecher.

Voraussetzung 5G-Mobilfunk

Langfristig ist auch denkbar, dass Autos automatisch auf die Warnungen reagieren und das Tempo drosseln. Angedacht ist auch die Einbindung der Handys der Fußgänger und Radfahrer – so könnten Autos schon vorgewarnt werden, wenn sich die Gefahr noch außerhalb der Reichweite der Sensoren im Auto befindet.

Erst der kommende Mobilfunkstandard 5G bietet mit höherer Übertragungsleistung und kürzerer Verzögerung die Voraussetzungen dafür, dass Verkehrsteilnehmer in Echtzeit miteinander kommunizieren. Je nach Anwendung werden die Daten über das Internet oder direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug gesendet. Details zeigen Conti und Vodafone auf der Cebit. Der Conti-Konkurrent Bosch arbeitet ebenfalls an solchen Funktionen.

Von Christian Wölbert

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