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Niedersachsen Weiterer Rückruf für Erdgas- Autos
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Weiterer Rückruf für Erdgas- Autos
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19:08 17.02.2017
Von Stefan Knopf
Symbolbild Quelle: dpa
Wolfsburg

In China, dem weltgrößten Automarkt, sackten die Verkaufszahlen bei der Kernmarke VW um 12 Prozent ab. bei Audi brachen sie sogar um mehr als ein Drittel ein.

Die chinesische Regierung hatte ihre kräftigen Steuervergünstigungen für Kleinwagen Ende 2016 gekappt, das schlug sich vor allem bei den Zahlen der Kernmarke nieder. Konzernweit sanken die Verkaufszahlen in China im 14 Prozent. VW verkauft inzwischen zwei von fünf Autos in China.

Auch bessere Zahlen in Europa, Südamerika und den USA konnten das Minus nicht ausgleichen. In Deutschland verkaufte VW 1,6 Prozent mehr Autos. Bei den VW-Fahrzeugmarken verzeichnete Seat im Januar die stärksten Zuwächse.

Rückruf für Erdgas-Autos: Volkswagen ruft vorsorglich weitere Erdgas-Autos in die Werkstätten. Betroffen sind 6270 Fahrzeuge in Deutschland, wie der Autobauer am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Bei den Autos sollen die vorhandenen Gastanks gegen neue Gastanks mit einem modernen Lacksystem ausgetauscht werden. Bei den Wagen handelt es sich demnach um die Erdgasmodelle Touran (Modelljahr 2011 bis 2014), Passat (Modelljahr 2011 bis 2014) und Caddy (Modelljahr 2011 bis 2012).

Bei Volkswagen läuft bereits seit einiger Zeit eine Rückrufaktion von Erdgasautos. Betroffen davon sind früheren Angaben zufolge mehr als 35 000 Fahrzeuge der Modelle Caddy, Passat und Touran aus den älteren Fahrzeug-Jahrgängen 2006 bis 2010. Hintergrund ist nach VW-Angaben mögliche Korrosion. Sinke dadurch die Wandstärke der Gasflaschen, 0könne dies zum Bersten und zu erheblicher Verletzungsgefahr führen. Im vergangenen September hatte es in Duderstadt in Niedersachsen einen Unfall gegeben. Dabei waren die Gastanks eines VW Touran geborsten und der Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Tankstellenkonzerne hatten daraufhin ihren Stationen und Pächtern empfohlen, vorübergehend kein Erdgas mehr zu verkaufen. VW hatte als Reaktion darauf für die Erdgas-Fahrzeuge jüngeren Datums, die nun zurückgerufen werden, eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausgestellt. Diese behalte ihre Gültigkeit, das Tanken von Erdgas bleibe weiterhin gestattet.

Die Führungskrise beim Oldenburger Energiekonzern EWE weitet sich aus. Während Vorstandschef Matthias Brückmann wegen einer umstrittenen Großspende unmittelbar vor dem Rauswurf steht, kommen nun Korruptionsvorwürfe ans Licht, die zwei Kandidaten für vakante Vorstandsposten den Aufstieg kosten könnten.

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