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Ermittlungen

Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen HSH-Vorstände


Wegen Untreue im Zusammenhang mit den verlustreichen Omega-Geschäften der HSH Nordbank ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft jetzt gegen heutige und frühere Vorstände des Hauses.
Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände.

Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände.

© ddp (Archiv)

Darunter sei auch der derzeitige HSH-Chef Dirk Jens Nonnenmacher, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Bernd Mauruschat, am Freitag. Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände.

Zudem werde wegen Beihilfe gegen zwei Personen aus der Londoner HSH-Filiale ermittelt, unter anderem gegen den Ex-HSH-Banker Luis Marti-Sanchez. Dieser war am Dienstag von seinem neuen Arbeitgeber, der NordLB, beurlaubt worden. Am Mittwoch wurde er laut Staatsanwaltschaft vernommen. Er gilt als eine der Schlüsselfiguren im Omega-Geschäft. Weitere Details zu den Ermittlungen wollte Mauruschat nicht nennen.

Durch das Omega-Geschäft hat die HSH 2008 einem vertraulichen Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge 500 Millionen Euro abschreiben müssen. Experten werteten dies als einen entscheidenden Schritt zur Beinahe-Pleite der Bank.

ddp

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