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Niedersachsen Wie sehr profitiert Niedersachsen vom Japan-Handelsabkommen?
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Wie sehr profitiert Niedersachsen vom Japan-Handelsabkommen?
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13:03 12.08.2018
Shinzo Abe (Mitte), Premierminister von Japan, gibt Donald Tusk (links), Präsident des Europäischen Rates, nach der Unterzeichnung eines gemeinsamen Freihandelsabkommens die Hand. Daneben steht Jean-Claude Junker, Präsident der Europäischen Kommission. Quelle: dpa
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Hannover

Das Freihandelsabkommen Jefta zwischen Japan und der EU weckt große Wachstumshoffnungen in der niedersächsischen Wirtschaft. Er rechne bis 2022 mit einem Handelszuwachs im zweistelligen Bereich, sagte der Außenhandelsexperte der IHK Niedersachsen, Tilman Brunner. „Man muss abwarten, so etwas wird sich nicht von jetzt auf gleich entwickeln.“ Auch das Landvolk sieht das Abkommen für die Exportchancen der hiesigen Agrarbranche positiv. „Es ist ein kleiner, aber hochpreisiger Markt“, sagte Verbandssprecherin Gabi von der Brelie.

Althusmann optimistisch

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) setzt ebenfalls Hoffnungen in das Abkommen. Durch die erleichterten Exportbedingungen können so besonders exportorientierte Industriebranchen neue Geschäftsfelder erschließen, heißt es aus seinem Ministerium. Mit Exporten im Wert von rund 1,34 Milliarden Euro im Jahr 2017 ist Japan auf Platz 18 der wichtigsten Exportländer Niedersachsens.

Von RND/dpa

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