Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Niedersachsen Kommunikationschef Andreas Möser verlässt Enercity
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Kommunikationschef Andreas Möser verlässt Enercity
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:54 29.04.2018
Kommunikationschef Andreas Möser verlässt Enercity wieder.
Anzeige
Hannover

 Nach nur vier Monaten als Kommunikationschef von Enercity verlässt Andreas Möser die Stadtwerke wieder. Der 60-Jährige gehe „zum Monatsende auf eigenen Wunsch“, teilte das Unternehmen am Donnerstag auf HAZ-Anfrage mit. „Der Grund liegt im unterschiedlichen Verständnis der Ausrichtung der Unternehmenskommunikation.“ 

Möser ist gelernter Journalist und war als Politik- und Wirtschaftskorrespondent bei den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters tätig. Seit Anfang 2010 leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover. Die Stelle war direkt im Bürostab des Oberbürgermeisters angesiedelt.

 Die Stadtwerke haben rund 2500 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die neue Vorstandschefin Susanna Zapreva hatte vor der Berufung Mösers zu Jahresbeginn angekündigt, die Kommunika­tionsabteilung ausbauen zu wollen. Weil sich Enercity von einem Strom-, Gas-und Wasserlieferanten zu einem Dienstleister in der digitalen Energiewelt wandele, erfordere dies „auch Veränderungen in unserer Unternehmenskommunikation“. 

 Oberbürgermeister Stefan Schostok, der auch Chef des Enercity-Aufsichtsrates ist, hatte  die Berufung Mösers seinerzeit als „sehr gute Personalentscheidung des Vorstandes" begrüßt. Möser habe die Pressestelle der Stadt erfolgreich modernisiert und sei „für die zukunftsorientierte Ausrichtung der Kommunikation der Stadtwerke Hannover eine hervorragende Wahl".

Möser bestätigte gestern seinen Abschied von Enercity. Er werde sich beruflich neu orientieren, eine Rückkehr in die Stadtverwaltung sei nicht geplant.

Von Jens Heitmann

Kaum im Amt kündigte der neue Deutsche-Bank-Chef „harte Entscheidungen“ an. Nun lässt Sewing den Worten erste Taten folgen. Die jüngsten Zahlen belegen, wie nötig der Umbau ist.

29.04.2018

Immer mehr Menschen können sich das Fliegen leisten. Vor allem in Asien steigt die Zahl der Passagiere – das freut Hersteller wie Airbus und Boeing, deren Auftragsbücher sich fast von allein füllen.

28.04.2018

Die Tui ist heute ein Reisekonzern –unter ihrem alten Namen Preussag agierte sie als Industriekonglomerat. Aus dieser Zeit stammen Vorwürfe wegen eines Giftgas-Angriffs im Irak, für den frühere Mitarbeiter mitverantwortlich sein sollen. 

28.04.2018
Anzeige