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Niedersachsen LKA warnt vor Falschgeld im Weihnachtsgeschäft
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen LKA warnt vor Falschgeld im Weihnachtsgeschäft
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13:34 03.12.2014
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor Falschgeld im Weihnachtsgeschäft. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Nach Jahren rückläufiger Fallzahlen bei der Verbreitung von Falschgeld in Niedersachsen ist im laufenden Jahr eine Trendumkehr erkennbar. Gerade im Weihnachtsgeschäft rechnet das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) mit der vermehrten Verbreitung von Falschgeld.

Derzeit nutzen die Kriminellen vor allem Ebay-Kleinanzeigen für eine neue Masche aus: Sie zeigen Interesse an dort angebotenen Smartphones oder Spielekonsolen und vereinbaren eine persönliche Abholung des Artikels. Vor Ort bezahlen die Kriminellen dann mit Falschgeld. Nach Angaben des LKA bezahlten die Betrüger vor allem mit falschen 20- und 50-Euroscheine, in einigen Fällen brachten sie auf falsche 500-Euro-Scheine in Umlauf. Das Falschgeld stammt offenbar aus Süd- und Osteuropa.

Wie erkenne ich Falschgeld?

Falschgeld sieht lediglich auf dem ersten Blick echt aus, im Detail ahmen die Fälscher die Sicherheitsmerkmale aber nur nachlässig nach. Die Bundesbank empfiehlt deshalb die Prüfung nach dem Grundsatz "Fühlen-Sehen-Kippen".

Fühlen: Auf allen Geldscheinen sind die kleinen Buchstaben im Copyrightvermerk  BCE, ECB, EZB, EKT und EKB als Relief zu ertasten. Auf den 50-Euro-Scheinen ist zusätzlich neben der 50 eine Raute zu spüren.

Sehen: Halten Sie den Schein gegen das Licht. Bei echten Scheinen wird ein Wasserzeichen und der Sicherheitsstreifen erkennbar.

Kippen: Haben Sie einen echten Geldschein in der Hand, erkennen Sie einen schillernden Hologrammstreifen (5- bis 20 Euro-Scheine) oder ein Hologrammelement (50- bis 500 Euro-Scheine). Zusätzlich gibt der Wert des Scheines, die je nach Betrachtungswinkel in mehreren Farben schimmert, Auskunft über die Echtheit.

Was tun, wenn Sie Falschgeld angenommen haben?

Grundsätzlich gilt: Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld erhalten, die Polizei. Auch bei der Weiter- oder Rückgabe von Falschgeld können Sie sich strafbar machen. Verstöße können mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Bitter für den Geprellten: Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz!

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