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Wirtschaft lokal 18-Kilo-Kamera für die Mongolei
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17:50 20.01.2010
Kurt Gilde zeigt die Möglichkeiten der neuen Kamera, die gestern nach China ging. tol

Rinteln (wm). Jetzt hat Gilde in seiner Werkstatt in Engern die größte und derzeit schwerste Stereokamera für analoge 3-D-Fotografie fertiggestellt, 18 Kilo schwer, die nach China geht. Gestern hat sie der Käufer, ein chinesischer Institutsleiter mit 10 000 Angestellten, in Hannover abgeholt, um damit nach China fliegen. Der Käufer, ein leidenschaftlicher Amateur, der auf professionellem Niveau fotografiert, braucht die Kamera vor allem für Landschaftsbilder und fotografiert auch in der Mongolei. Bei Minus 40 Grad funktioniert keine Kameraelektrik mehr, die Gilde schon.

Mit dem gewaltigen Format von acht mal zehn Inch, das ist ein Negativformat von 20 mal 25 Zentimetern lassen sich 3-D-Fotos von einer Qualität herstellen, die sich derzeit, betont Gilde, mit digitalen Kameras noch nicht erreichen lässt.

Was man mit einer Gilde-3-D-Kamera erreichen kann, hat unter anderem jüngst Sebastian Denz gezeigt, dem mit einer kleinformatigen Gilde eine Serie mit Fotos von Skatern gelungen ist, die inzwischen in Kunstausstellungen gehandelt werden. Das Fotobuch ist jüngst mit einem Designpreis ausgezeichnet.

Fotografen wissen, 3-D-Fotografie hängt vor allem von der Qualität der Kamera ab, denn beide Objektive müssen präzise synchron auslösen, soll es ein dreidimensionales Bild ergeben. Das erfordert höchste feinmechanische Präzision, schildert auch Gilde: „Das ist eine ganz andere Welt.“

Gilde hat übrigens, weil es auf dem Markt nichts passendes gab, gleich auch noch den Kamerakoffer für das 18-Kilo-Unikat gebaut – übrigens mit Schaumstoff von Polyform aus Rinteln gepolstert. Und Gilde ahnt, was da auf den Fotografen zukommt, wenn er mit dem feinmechanischen Meisterwerk in die Mongolei zum Fotografieren fährt: „Der braucht mindestens noch zwei Träger für die ganze Ausrüstung.“

Es ist eine wahrhaft universelle Kamera für Puristen, Perfektionisten und erschließt Fotografen die Welt von Skylines bis zu Makroaufnahmen. Geo-Fotograf Heiner Müller-Elsner war mit einer Gilde im Hamburger Hafen unterwegs, Stern-Fotograf Harf Zimmermann hat Fotos von Hiddensee bis zum Watzmann geschossen, der US-Fotograf Ken Geiger für National Geographic Stonehenge bei Nacht aufgenommen, ein chinesischer Fotograf der Gilde einen Bildband, „The Soul of the Wilderness“, gewidmet.

Zum 15. Mal fand der Neujahrsempfang der Bernd-Blindow-Gruppe, dieses Mal am 09. Januar 2010, im „Alten Forsthaus“ in Bückeburg statt. Die „Neujahrsempfang-Tradition“ trägt seit Beginn im Jahre 1996 jährlich dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Bernd-Blindow-Gruppe mit den einzelnen Firmen Bernd-Blindow-Schulen, Diploma-Fachhochschule Nordhessen, Dr.-Rohrbach-Schulen, Ross-Schule und Techna Lehrmittel nachhaltig weiter zu entwickeln.

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Die Region Weserbergland plus führt auch in diesem Jahr das Projekt „InnoRegion – Innovationsmanagement für kleine Unternehmen“ weiter. Mit Hilfe einer weiteren Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums wird es Unternehmen ermöglicht, Innovationen professionell zu planen und strukturiert bis zur Marktreife zu entwickeln. Durchgeführt wird das erfolgreiche Projekt wie schon 2009 von der Weserbergland Aktiengesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner PZH GmbH, Garbsen.

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Die Bausparkassen haben 2009 deutlich weniger Bausparverträge verkauft als im Boomjahr 2008 mit 99 Milliarden Euro Bausparsumme im Neugeschäft. 2009 waren es nur noch etwa 90 Milliarden. Für 2010 erhofft die Branche ein stabiles Neugeschäft. Diesen Trend bestätigen auf Anfrage unseres Redakteurs Dietrich Lange auch die Volksbank Hameln-Stadthagen, die Volksbank in Schaumburg und die Sparkasse Schaumburg. Als sehr erfolgreich erweist sich der Verkauf von Wohn-Riester-Verträgen, die vom Staat gefördert werden. Bei der Bausparkasse Schwäbisch-Hall zum Beispiel waren schon nach neun Monaten die erwarteten 50 000 Neuverträge übertroffen.

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