Das hat die Mai-Abfrage für das Regio-Wirtschaftsbarometer der TransFormaSyndikat GmbH in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland (AdU) unter 63 von 117 Firmen ergeben, die für 4200 Arbeitsplätze stehen. Mehr werden es kaum, denn nur 18 Prozent der Firmen planen Neueinstellungen, elf Prozent aber Entlassungen.
Mit einem weiteren Rückgang der Auftragseingänge rechnen 47 Prozent, 29 Prozent mit einer Besserung. 37 Prozent laufen auf 100 Prozent ihrer Kapazität, laut TransFormaSyndikat offenbar wegen Reduzierung ihrer Kapazitäten. Ein Viertel sind zu 0 bis 75 Prozent ausgelastet. Entlassungen wollen 85 Prozent vermeiden, 35 Prozent planen deshalb Kurzarbeit.
Die Lage im Unternehmen beurteilen 40 Prozent als gleich wie 2008, nur acht Prozent als besser. Die Stimmung halten 35 Prozent für gleich, 16 Prozent für besser. Der Auftragsbestand reicht bei 58 Prozent nur für einen Monat, bei neun Prozent für sechs bis zwölf Monate. Rückgänge beim Auftragseingang von mehr als 50 Prozent verzeichneten elf Prozent von 15 bis 40 Prozent noch mal 29 Prozent, Zuwächse nur 15 Prozent, und das auch nur bis maximal 20 Prozent gegenüber 2008. Die Erwartungen sind ebenfalls gedämpft: 29 Prozent rechnen in den nächsten sechs Monaten mit etwas mehr Aufträgen, 47 Prozent aber mit weiteren Rückgängen.
Von ihren Hausbanken fühlen sich fünf Prozent schlechter betreut als 2008, 79 Prozent gleich und zwei Prozent besser. 14 Prozent machten keine Angaben.
Als wesentliche Aktivitäten für das zweite Halbjahr 2009 nannten die befragten Geschäftsführer: 26 Prozent Vertrieb intensivieren, 29 Prozent Kosten reduzieren, 15 Prozent neue Produkte und Duienstleistungen, neun Prozent verstärkte Marketingmaßnahmen, fünf Prozent Expansion im Ausland, zehn Prozent verschiednee Einzelmaßnahmen, sechs Prozent hatten nichts geplant. dil
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