Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Ach du Schreck, das Erste ist weg

Landkreis / TV-Umstellung Ach du Schreck, das Erste ist weg

Die endgültige Umstellung auf digitales Fernsehen ist im Landkreis nicht ganz so problemlos verlaufen, wie es nach der langen Phase des Vorlaufs zu erwarten gewesen wäre. Schaumburger Fernseh-Fachleute schieben Überstunden. Ihnen zufolge ist zwar nur in einigen wenigen Einzelfällen der Bildschirm dunkel geblieben – vor allem Probleme bei der Sendereinstellung aber ließen viele Kunden zum Telefon greifen.

Voriger Artikel
Metaller haben „die Faxen dicke“
Nächster Artikel
Berufsberater „schwärmen aus“

Gerade Ältere nehmen derzeit das Serviceangebot des Schaumburger Fernsehfachhandels wahr.

Quelle: Foto: dpa

Landkreis (jcp). „Klar“, sagt Jörg Senne vom Fernseh-Fachgeschäft Kruse in Rinteln, „einige hat es überrascht wie Weihnachten am 24. Dezember.“ Allerdings handele es sich um wenige Einzelfälle, die nach der Umstellung auf Digitalfernsehen am Montag in die Röhre gucken mussten. Trotzdem halten die „Nachwehen“ der Umstellung die fünf Kruse-Mitarbeiter auf Trab. „Am Mittwoch waren wir bis 20 Uhr zu Hausbesuchen unterwegs“, sagt Senne. Ladenschluss ist eigentlich zwei Stunden früher.

Vor allem das Einstellen der Programme bereite vielen Schwierigkeiten, teilweise müssten Frequenzen neu programmiert werden. „Bei einigen blieb dann zum Beispiel das Zweite ohne Ton“, sagt Senne. Bei jüngeren Kunden hieße es dann erfahrungsgemäß erst einmal „Selbst ist der Mann“ – bevor sie schließlich frustriert einen Experten riefen.

Auch Ebert Media in Stadthagen ist vorerst ausgelastet. „Wir sind die nächsten Tage schon ausgebucht“, sagt Inhaber Wolfgang Ebert. Die Ebert-Kundschaft setze sich zu großen Teilen aus „gesetzten, älteren Personen“ zusammen, denen der Stadthäger Fachhändler bewusst auch den Service zu Hause anbiete. „Bei den großen Elektronikmärkten kaufen eher jüngere Leute, die im Zweifelsfall selbst an den Geräten nachjustieren“, glaubt Ebert.

Auch die Ebert-Mitarbeiter hätten „schwarze Schirme“ nur vereinzelt gesehen. Meist habe es sich um Zweitgeräte gehandelt, denen entsprechend weniger Aufmerksamkeit geschenkt wurde als dem „ersten“ Fernseher.
Ähnlich wie bei Kruse in Rinteln hat man auch bei Ebert festgestellt: Meistens ergeben sich die Probleme mit Programmen, die den Sendeplatz gewechselt haben. „Bei einigen“, sagt Ebert, „war zum Beispiel das Erste weg.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 12.967,50 -1,52%
TecDAX 2.560,00 -0,92%
EUR/USD 1,1832 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

RWE ST 19,88 +1,06%
MERCK 90,74 +0,05%
BMW ST 86,47 -0,55%
INFINEON 24,58 -2,81%
LUFTHANSA 28,15 -2,78%
VOLKSWAGEN VZ 168,10 -1,99%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 235,81%
Commodity Capital AF 189,83%
Allianz Global Inv AF 130,33%
Apus Capital Reval AF 100,80%
FPM Funds Stockpic AF 96,61%

mehr