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Angestellte statt Unternehmer

Landkreis / Existenzgründungen Angestellte statt Unternehmer

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet für 2012 einen deutlichen Rückgang der Existenzgründungen. Weniger als 400000 neue Unternehmen sollen demnach in diesem Jahr an den Start gehen – so wenige wie seit 1990 nicht mehr. Auch in Schaumburg spiegelt sich dieser Trend wider.

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Die Wirtschaft sucht verstärkt Fachkräfte. Für Arbeitnehmer bedeutet das: bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt – kaum ein Anreiz also, sich selbstständig zu machen.

Quelle: dpa

Landkreis. Landkreis (wa). „Es gibt da schon einige Anhaltspunkte, dass es in diese Richtung geht“, bestätigte Kreisrat Klaus Heimann die DIHK-Einschätzung. Das Zentrum für Unternehmensgründung und -sicherung (ZUG) habe dies auch bei den Orientierungsvorträgen für Existenzgründer, die regelmäßig gehalten werden, festgestellt. Kamen 2011 noch durchschnittlich rund 20 Teilnehmer pro Termin waren es in diesem Jahr spürbar weniger. Heimann sieht hierfür vor allem drei Ursachen: Gründungszuschuss

 Mit Blick auf die Änderungen beim sind viele potenzielle Existenzgründer im vergangenen Jahr noch zu besseren Konditionen an den Start gegangen. Bedingungen am Arbeitsmarkt

 Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung haben sich nach Einschätzung des Kreisrats die derart verbessert, dass der Weg in die Selbstständigkeit für viele Arbeitnehmer unattraktiv erscheint. Auch der DIHK teilt diese Ansicht, wie im „Gründerreport 2012“ deutlich wird. Hinter den Gründungswünschen stehe zumeist drohende Erwerbslosigkeit, heißt es dort. „Somit sinkt bei Rückgang der Arbeitslosigkeit und gestiegener Arbeitsplatzsicherheit traditionell auch die Neigung, ein Unternehmen zu gründen.“ demografischen Wandels

 Darüber hinaus, so Heimann, gebe es infolge des auch immer weniger junge Leute, die ein Unternehmen gründen könnten.

 Bei der IHK Hannover sieht man den Landkreis vergleichsweise gut aufgestellt, da beispielsweise Dienstleistungsunternehmen gerne in der Nähe des Ballungszentrums Hannover gegründet werden. „Mit 69,4 Gewerbeanmeldungen pro 10000 Einwohner lag Schaumburg 2011 zwar unter dem Durchschnitt im IHK-Bezirk (71,7), im Vergleich mit Landkreisen ähnlicher Größe ist dieser Wert aber durchaus positiv zu sehen“, sagte Martin Wrede, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Stadthagen. Die jetzige Entwicklung sei durchaus normal.

 Auch die Kreishandwerkerschaft bleibt angesichts der DIHK-Erwartungen gelassen. Geschäftsführer Fritz Pape sagte, man setze hier auf Betriebsbörsen, um Interessenten zusammenzubringen, und stelle gegebenenfalls Instrumente zur Betriebsbewertung kostenlos zur Verfügung.

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