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Bargeld bevorzugt bei kleinen Beträgen

Landkreis / Zahlungsmittel Bargeld bevorzugt bei kleinen Beträgen

 Bei kleineren Einkäufen geben die Deutschen dem Bargeld weiterhin den Vorzug: Dieses Ergebnis einer Studie der Deutschen Bundesbank bestätigt sich auch im Landkreis Schaumburg. Teurere Anschaffungen gehen tendenziell eher gegen Kartenz

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Ausnahmefall Hempel: In seinem Fotofachgeschäft begleichen Kunden auch hohe Beträge nicht selten mit Bargeld.

Quelle: rg

Landkreis (jcp/kil). Bei den Mitgliedern des Bückeburger Einzelhandelszusammenschlusses „Handel aktiv“ etwa werden nach Auskunft des Vorsitzenden Joachim Scheffler etwa 25 Prozent der Einkäufe mit der Karte bezahlt. Unter dem Dach von „Handel aktiv“ haben sich rund 50 Händler zusammengeschlossen. Die meisten davon gehören der Textilhandelsbranche an, aber auch Kioske mit Zeitschriften und Zigaretten befinden sich darunter. Letztere würden gemeinhin immer bar bezahlt, so Scheffler. „Mit der Karte geht es bei einem Warenwert von etwa dreißig Euro los“, berichtet der Vorsitzende von den Erfahrungen der „Handel aktiv“-Mitglieder; meist handele es sich um hochwertige Bekleidung oder Haushaltsgeräte.

Der Trend bei „Expert“ geht klar zur Kartenzahlung. Vom Kauf einer DVD bis zum Flachbildfernseher – Bargeld geht in dem Elektromarkt in Stadthagen nur noch in rund 25 bis 30 Prozent der Verkäufe über den Tresen, sagt Geschäftsführer Stefan Tegeler. „Bei Jugendlichen ist ja gar kein Bargeld mehr vorhanden“, meint er. Kunden „jenseits der 50“ zahlten aber noch häufiger bar.

„Irgendwann haben wir hier auch amerikanische Verhältnisse“, denkt Klaus Pittack, Kreisverbandsvorsitzender des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Schaumburg. Im Hotelgewerbe liege der Anteil der Kartenzahlungen – Giro und Kreditkarte – bei rund 60 bis 70 Prozent. In der reinen Gastronomie dagegen bei etwa 20 Prozent. „Wer nur ein schnelles Bier an der Theke trinkt“, zahlt bar. Es gebe allerdings auch immer noch kleine Betriebe, bei denen nur Barzahlung möglich sei.

„Der Normalkunde“ zahlt noch immer bar. Das sagt Holger Schulz, Vorsitzender des Stadtmarketings Stadthagen (SMS), über den Lebensmittelsektor. Als Geschäftsführer von „Tietz“ hat er die Erfahrung gemacht: Der Anteil der Kunden, die mit Giro- oder Kreditkarte zahlen, liegt nur bei etwa 20 Prozent. „Je kleiner die Beträge, umso mehr wird mit Bargeld gezahlt“. In der Textilbranche sei der Anteil der Barzahlungen aber deutlich geringer, bestätigt auch Hagemeyer-Filialleiter Ludger Schmänk.
Eine Ausnahmeerscheinung ist der Fotohändler Stefan Hempel in Stadthagen. In seinem Geschäft zahlten Kunden ihm zufolge auch teure Kameras eher in bar als mit der Bankkarte.

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