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Wirtschaft lokal Beermann fürchtet um Akzeptanz für „Südlink“
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00:29 24.04.2015
Quelle: Symbolfoto
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Landkreis. Der Ressortchef habe in den vergangenen Wochen „Horrorszenario skizziert, wonach beim ,Südlink‘ drei Mastreihen erforderlich werden könnten“. Durch diese Aussagen gefährde Meyer jegliche Akzeptanz für das Stromtrassen-Projekt in der Bevölkerung, warnt der Unionsabgeordnete.

Beermann verweist dabei auf eine Entscheidung der Bundesnetzagentur. Demzufolge habe die Behörde nur zwei Leitungen bestätigt, zumal beiden Varianten nur über jeweils eine Mastreihe verfügen sollen. Meyer führe hingegen Zahlen ins Feld, bei denen der Ausbau der erneuerbaren Energien einfach nur fortgeschrieben sei. Die gesetzlich festgelegten Ausbauziele werden bei diesen Betrachtungen laut Beermann deutlich überschritten. Vor diesem Hintergrund bezeichnet der Bundestagsabgeordnete die Szenarien des Landwirtschaftsministers „nach derzeitigem Stand als sehr unrealistisch“.

„Selbst wenn es aber zu einer zusätzlichen Leitungsnotwendigkeit käme, führt das Bündelungsgebot alleine ganz bestimmt nicht dazu, dass diese Leitung dann parallel zum ,Südlink‘ verläuft. Vielmehr sind viele andere Planungsfaktoren zu berücksichtigen, die selbst nach den Aussagen von Tennet einen Parallelverlauf als unwahrscheinlich erscheinen lassen“, argumentiert Beermann.

Dessen ungeachtet will der Unionspolitiker weiter auf die Variante einer möglichst großzügigen Erdverkabelung drängen. Dabei solle eine standortbezogene Abwägung stattfinden. bes

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