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Bogen von der Weser bis nach Syrien

Hameln / AdU-Herbstempfang Bogen von der Weser bis nach Syrien

Ja zur Großen Koalition im Bund, aber Nein zu Mindestlohn und Steuererhöhungen – das ist die politische Botschaft des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU) an die Adresse von Union und SPD, die gerade ihre Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung führen.

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Gregorius III., Patriarch der Melkitischen griechisch-katholischen Kirche, im Gespräch mit Klaus Meyer beim AdU-Empfang.

Quelle: wal

Von Thomas Thimm 

Hameln. Der Vorsitzende Ulrich Meyer sagte beim AdU-Herbstempfang vor 400 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltungen, dass er die Unternehmer dem „Grundgedanken des gerechten Lohns“ ebenso verpflichtet sieht wie ordentlichen Arbeitsbedingungen. Meyer mahnte davor, dass man aus „extremen Missbrauchstatbeständen generelle Verbote herleitet“. Schließlich könnten auch Betriebe im Weserbergland, wollen sie denn bei einem „viel zu statischen Arbeitsrecht“ flexibel bleiben, nicht allein mit Stammbelegschaften arbeiten. Meyer: „Wir brauchen Zeitarbeit und Werkverträge, um Arbeitszeitspitzen abzudecken und Spezialtätigkeiten punktuell und bedarfsgenau einzukaufen.“

 Meyer traf den Sinn der Unternehmer: Flexibilität sei eine wirtschaftliche Stärke, war an diesem Abend unter den Gästen immer wieder zu hören. Diese Stärke brauche man im Weserbergland dringend, denn trotz einiger positiver Zahlen – fast 80 Prozent der Unternehmer beurteilen die wirtschaftliche Lage für 2013 und 2014 als gut, die Wirtschaftsleistung der Firmen in den Kreisen Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden betrug 2012 insgesamt 2,174 Milliarden Euro, die Exportquote liegt bei 41 Prozent – ist hierzulande nicht alles Gold, was glänzt. Und so machte Meyer auch keinen Bogen um die negativen Nachrichten der Wirtschaftsregion:

  •  „Unsere Region verliert seit 25 Jahren massiv Arbeitsplätze in den traditionellen Industriezweigen.“
  •  „Unsere Region hat seit dem Jahr 2000 6,2 Prozent der Bevölkerung verloren.“
  • „Unser Weserbergland vergreist. Der Anteil der über 50-Jährigen stieg auf 45,3 Prozent. 4,3 Prozent der jungen Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren sind abgewandert.“
  • „Die Beschäftigungsentwicklung verzeichnet seit 2000 einen Rückgang von 3,6 Prozent.“

 Als Gast des Wirtschaftsabends sprach das Oberhaupt der katholischen Christen im Vorderen Orient, Gregorius III., über den Bürgerkrieg mit über 100000 Toten in Syrien. Der Patriarch der Melkitischen griechisch-katholischen Kirche machte deutlich, dass es ihm und seiner Kirche um gewaltfreie Reformen „in unserem Heimatland Syrien“ geht. Gregorius III. möchte „unsere muslimisch-christliche Einheit in Syrien erhalten“. Wer erwartet hatte, der Patriarch würde den Westen unterstützen, Präsident Assad zu stürzen, der sah sich enttäuscht. Gregorius III.: „Wir betrachten uns als loyal gegenüber unserer Heimat Syrien und seinem rechtmäßig gewählten Präsidenten samt Regierung, zusammen mit der Armee und den zivilen Behörden.“

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