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„Das ist Strukturwandel pur“

Landkreis / Wirtschaftsentwicklung „Das ist Strukturwandel pur“

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat im Landkreis Schaumburg im Zeitraum von 2001 bis 2011 nur um 4,6 Prozent zugelegt. Damit hängt das Gebiet zwischen Wesergebirge und Steinhuder Meer in der wirtschaftlichen Entwicklung im mittleren Niedersachsen hinterher.

Von Jan Peter Wiborg. Nach den Zahlen, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover errechnet hat, entspricht das beim Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen einem Anstieg von 2982 Millionen Euro (2001) auf 3119 Millionen Euro (2011). Der IHK-Bezirk umfasst die Landkreise Diepholz, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Northeim, Osterode am Harz, Schaumburg und die Region Hannover mit der Stadt Hannover.

 Der Zehn-Jahres-Vergleich sieht die Region Hannover vorne, deren Wirtschaft im genannten Zeitraum um 29,7 Prozent auf 41743 Millionen Euro zulegen konnte, danach folgen die Landkreise Hameln-Pyrmont mit einem Plus von 25,4 Prozent (BIP: 4495 Millionen Euro) und Göttingen mit 25,3 Prozent (BIP: 7595 Millionen Euro).

 „Strukturwandel pur“, kommentierte der Sprecher des Landkreises Schaumburg, Klaus Heimann, die Zahlen. Der Landkreis habe in den vergangenen Jahren rund 3000 gut bezahlte Industriearbeitsplätze verloren. „Das ist nicht so schnell aufzuholen.“ Heimann erinnerte an das Jahr 2005 „mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als 14 Prozent im Landkreis“. Gegenwärtig sei die Arbeitslosigkeit auf 6,2 Prozent zurück gegangen. „Aber vor uns liegt noch ein langer Weg“, stellte Heimann fest.

 Vor einigen Jahren habe der Landkreis sogar noch Gewerbegebiete in einzelnen Gemeinden finanziell unterstützt. Weiterhin Ziel der Wirtschaftsförderung sei es, qualifizierte Arbeitsplätze zu fördern und nach Schaumburg zu holen.

 Gesellschaft im einstelligen Bereich des Wirtschaftswachstums leistet dem Landkreis Schaumburg nur der Landkreis Nienburg mit 9,3 Prozent (2889 Millionen Euro). Der Landkreis Northeim weist mit 14,2 Prozent Zuwachs auf 3207 Millionen Euro bereits ein zweistelliges Ergebnis auf.

 Einen Rang weiter vorne rangiert der Landkreis Schaumburg im Aufschwung-Jahr 2011, in dem der Landkreis Osterode die relativ beste Entwicklung mit einer nominalen Wachstumsrate von 7,7 Prozent erreichte, gefolgt vom Landkreis Northeim (plus 6,5 Prozent) und dem Landkreis Diepholz (plus 5,4 Prozent). Die Wirtschaft des Vorjahressiegers Holzminden schrumpfte um 0,1 Prozent, im Landkreis Schaumburg wuchs das Bruttoinlandsprodukt dagegen um 0,8 Prozent.

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