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Wirtschaft lokal Delta-Stahl will weiter wachsen
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19:51 20.04.2012
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Barsinghausen

Barsinghausen (ka). Mittelfristig, etwa 2015 oder 2016, will das Unternehmen die Marke von 300000 Tonnen knacken, die mit den gegenwärtigen Produktionsanlagen zu bewältigen wäre. „Das ist aber eine Vision und kein Selbstläufer“, sagt Delta-Stahl-Geschäftsführer Ralf Henkelmann. Das Stahlgeschäft sei zurzeit geprägt von erheblichen Preissprüngen, sodass Prognosen schwierig seien. Die Marge müsse stimmen, sonst sei die Ausweitung der Verarbeitungsmenge wenig sinnvoll.

 Delta-Stahl hat in den vergangenen Jahren seinen Barsinghäuser Standort erheblich aufgerüstet. Seitdem der Knauf Interfer-Konzern vor knapp fünf Jahren das frühere Familienunternehmen übernommen hat, sind am Deister nach Henkelmanns Worten rund 23 Millionen Euro investiert worden – vor allem in zusätzliche Hallenfläche und zwei neue Verarbeitungsstraßen für Stahlbleche. Die jüngste Errungenschaft ist eine sogenannte Längsteilanlage, in der die Stahlbleche auf den Hundertstelmillimeter genau in schmale Bänder geschnitten werden können. Die Anlage, die in den vergangenen Monaten aufgebaut worden ist und zurzeit im Probebetrieb läuft, hat laut Henkelmann allein rund 6,5 Millionen Euro gekostet. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Arbeitsplätze in Barsinghausen gestiegen: Delta-Stahl beschäftigt derzeit 145 Mitarbeiter – etwa 20 mehr als vor zwei Jahren.

 Delta-Stahl bezieht seine Stahlbleche als sogenannte Coils von Stahlwerken in der ganzen Welt. In Barsinghausen wird das Blech nach den Wünschen und Anforderungen der Endkunden zugeschnitten und verpackt. Mit 19 eigenen Lastzügen und weiteren 14 Speditionsfahrzeugen werden die fertigen Bleche nach den Worten von Delta-Stahl-Geschäftsführer Ralf Henkelmann ausgeliefert.

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