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Einklang von Ökonomie und Ökologie

Wirtschaft / Holz Einklang von Ökonomie und Ökologie

„Die Holzwirtschaft schafft es, Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen.“ Für Kreisforstamtsleiter Lothar Seidel ist der Kerngedanke der deutschen Forstwirtschaft die Nachhaltigkeit. „Selbstverständlich lässt sich mit Holz Geld verdienen. Aber auch der Erhalt des Waldes liegt uns für spätere Generationen am Herzen.“

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Viele Privatpersonen sägen ihr Holz bereits in Eigenregie. Voraussetzung dafür ist ein Motorsägenführerschein, für den der Landkreis Kurse anbietet.

Quelle: pr.

Landkreis (par). Rund 15 000 Festmeter Gesamtschlag hat es im vergangenen Jahr auf der 3400 Hektar großen Betriebsfläche des Landkreises gegeben. „Circa ein Drittel wird für den energetischen Sektor verwendet, die restlichen beiden Drittel finden eine stoffliche Verwendung“, erklärte Seidel, der gleichzeitig betonte, dass bis zu 80 Prozent des hiesigen eingeschlagenen Holzes innerhalb der Region verwendet wird.
In den meisten Fällen wird das Holz direkt an den Forstwegen oder an Holzlagerplätzen verkauft. Abnehmer sind in den meisten Fällen Sägewerke, die der Möbelindustrie zuarbeiten. „Besonders unsere Eiche ist sehr gefragt und erfreut sich teilweise bei Käufern aus ganz Deutschland und unseren europäischen Nachbarländern großer Beliebtheit“, so Seidel, der im gleichen Atemzug auf regelmäßige Holzauktionen verwies. Des Weiteren würde auch der Energieholz-Sektor immer weiter wachsen. „Liegen gebliebenes Kronenholz wird von Privatleuten verwendet. Aber auch das selbstständige Sägen nimmt zu.“
Der Amtsleiter betonte, dass die Schaumburger Wälder insgesamt sehr ausgeglichen seien, was die Holzarten angeht. „Eiche, Buche, Kiefer oder Fichte – das Spektrum ist sehr vielseitig.“ Selbstverständlich werde darauf geachtet, welches Holz auf dem Markt gerade gefragt sei. „Bei geringerem Interesse stellen wir uns darauf ein und lassen die Bäume erst mal weiter wachsen.“
Neben den 3400 Hektar, die der Landkreis betreut, sind auch die privaten Forstbesitzer auf dem Vormarsch. Diese haben sich zu einer Forstbetriebsgemeinschaft zusammengeschlossen, deren Fläche rund 1200 Hektar umfasst.

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