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Hausverkauf etwas leichter gemacht

Landkreis / Vortrag Hausverkauf etwas leichter gemacht

Insgesamt haben sich rund 400 Gäste zu drei Immobilienabenden mit dem Titel „Immobilien erfolgreich privat verkaufen“ der Volksbank in Schaumburg angemeldet.

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Der Makler Georg Ortner erläutert Schaumburgern im Bückeburger Rathaussaal den mehr als 400 Gästen, auf welche Weise sie sich leichter von ihrer Immobilie trennen können.

Quelle: jcp

Landkreis. Landkreis (jcp). Bei der zweiten Veranstaltung dieser Art im Bückeburger Rathaussaal gaben die beiden Referenten Georg Ortner und Uwe Bethge den rund 200 Besuchern Verkaufs- und Rechtstipps für deren Immobilien.

 Der aus Österreich stammende Makler Ortner würzte seinen Vortrag mit humorvollen Anekdoten aus seinem Berufs-, aber auch aus dem Privatleben. Zu seinem kulturellen Hintergrund stand Ortner freimütig. Käufer und Verkäufer in seinen Beispielen hießen nicht X und Y, sondern Bayer und Huber. Kernpunkte von Ortners Empfehlungen für die, die ihr Haus verkaufen möchten: Markt kennenlernen

 - Im Internet und in der Tageszeitung nach vergleichbaren Immobilien in der Nähe schauen, um einen realistischen Preis zu finden. Nicht auf die Nachbarschaftsinfo hören. Ortner: „Die ist meist nichts wert.“ Werbung

 - „Glauben Sie nicht, dass Sie ohne jeden Zeit- und Geldaufwand ein Haus verkaufen können, nur weil Sie es geschafft haben, auf den Makler zu verzichten“, sagte Ortner einleitend zu dem Thema. Internet- und Zeitungswerbung sollte gleichzeitig geschaltet werden. Wenn sich niemand meldet, die Immobilie lieber drei bis vier Monate „vom Markt nehmen“. „Sonst denken Käufer, das ist ein Ladenhüter, da kann irgendwas nicht stimmen“, sagte Ortner. Bei der Besichtigung

 - Darauf achten, dass Interessenten einander sehen, um eine Konkurrenzsituation herzustellen. Ortner begründete das mit Verkaufspsychologie: „Die Angst vor Verlust ist größer als die Hoffnung auf Gewinn.“ Den nörgelnden Bauspezialisten aus dem Bekanntenkreis – „Die Elektrik hat Max Grundig wohl noch persönlich installiert“ – den ernsthaft interessierte Kunden stets zum zweiten Termin mitbrächten, sollten Verkäufer ignorieren. „Schießen Sie sich auf die Frau ein“, empfahl Ortner. „Die entscheidet, was gekauft wird.“

 Nach Ortner sprach dann noch der auf Immobilienrecht spezialisierte hannoversche Anwalt Uwe Bethge über rechtliche Fallstricke. Hauptsächlich ging es darum, was Verkäufer angeben müssen und was nicht, um nicht nach abgeschlossenem Kaufvertrag verklagt werden zu können. Bethge brachte das Beispiel vom denkmalgeschützten Gebäude, in dem sich zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht denkmalschutzkonforme Fenster befinden. Die anschließenden Kosten für den Austausch hätte der Vorbesitzer zu übernehmen. „Und da sind schnell mal 30000 Euro zusammen“, warnte Bethge.

 Weitere Informationen für die, die nicht an den Immobilienabenden teilnehmen konnten, bietet die Volksbank in Schaumburg unter Telefon (05722) 2043117.

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