Landkreis (sk). Die Kreishandwerkerschaft hat vier Wochen nach der Veranstaltung einen Umfragebogen an die 32 ausstellenden Mitgliedsbetriebe gesandt und 24 Rückmeldungen mit sehr positivem Tenor erhalten.
Sechs der Betriebe, also 25 Prozent, konnten als Aussteller vor Ort direkt Aufträge entgegennehmen. 71 Prozent bahnten Aufträge an. Nur vier Prozent bestätigten keinen Kundenkontakt. Fast alle Betriebe (96 Prozent) gaben an, noch längere Zeit in Verbindung mit Kunden gewesen zu sein oder weiterhin Kontakt zu pflegen, mit denen sie auf der Schau in Kontakt gekommen waren.
Für 63 Prozent hat sich laut Umfrage die Teilnahme an der Regionalschau gelohnt. 33 Prozent kreuzten bei der entsprechenden Frage an: „Können wir noch nicht sagen.“ Insgesamt fanden 58 Prozent die Regionalschau gelungen, 42 Prozent sogar „sehr gelungen“. „Weniger gelungen“ hat niemand angekreuzt. 83 Prozent der Handwerksbetriebe wollen bei einer nächsten Regionalschau wieder dabei sein.
Zur Schaumburger Regionalschau könne er zwar keine „buchhalterische“ Erfolgsbilanz angeben. Als „Ereignis an sich“, als Leistungsschau der hiesigen Wirtschaft, werte er die Schau jedoch als erfolgreich, sagte Martin Wrede, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer in Stadthagen. Die Industriebetriebe hätten unter anderem die Chance genutzt, sich als Arbeitgeber zu präsentieren.
Einen „unheimlichen Imageschub“ hat laut Marketingleiter Werner Nickel die Regionalschau für die Sparkasse Schaumburg gebracht. Auf den Aspekt „Image“ habe die Sparkasse gesetzt. Statt Kreditformen und Anlagemöglichkeiten zu offerieren, bot die Sparkasse attraktive Reisen an. Die insgesamt 86 Plätze für zwei mehrwöchige Südafrikaturns waren schnell ausverkauft. Absatz fanden außerdem Tickets für mehrere dreitägige Reisen zu den Olympischen Spielen in diesem Jahr nach London. 30 der 150 Plätze sind derzeit noch zu haben.
Die eine hat auf Fernweh gesetzt, die anderen boten auf sofortigen Genuss. Mitarbeiter der Volksbank Hameln-Stadthagen und der Volksbank in Schaumburg mixten auf der Regionalschau fleißig alkoholfreie Cocktails. „Unser Stand war in aller Munde“, resümierte Juliane Djouimai, Prokuristin der Volksbank Hameln-Stadthagen, treffend und schmunzelnd. 5000 Drinks, benannt nach Verbundpartnern der Volksbanken, gingen für den guten Zweck über den Tresen. Die Cocktailbar sei eine tolle Gelegenheit gewesen, mit Regionalschaubesuchern und Kunden persönlich ins Gespräch zukommen.
SN-Online.de Anmeldung
