Von Dirk von Werder
Neustadt. Die Marienseer Einrichtung, ein Teil des Friedrich-Löffler-Instituts, wird nach Beschluss des Verbraucherschutzministeriums in Berlin um die Forschungsbereiche Tierschutz und -haltung (bisher in Celle) sowie Tierernährung (Braunschweig) erweitert. Das habe zu „etlichen Planspielen geführt“, sagte Niemann gestern.
Zwischenzeitlich war nach Informationen dieser Zeitung sogar ein kompletter Neubau auf Freiflächen in Mecklenhorst angedacht. Doch jetzt scheint festzustehen, dass beide Stadtteile vom Ausbau profitieren.
„In Mecklenhorst haben wir natürlich mehr Bewegungsfreiheit“, sagte Niemann. In Mariensee seien die Möglichkeiten für eine räumliche Erweiterung begrenzt. Die Detailplanung soll in den nächsten Monaten stehen, der Institutsleiter rechnet mit einem vorläufigen Abschluss der Planung im ersten Halbjahr 2011.
Ursprünglich sei es Ziel gewesen, den Umzug von Wissenschaftlern, Mitarbeitern und Forschungseinrichtungen bis 2015 abzuschließen, sagte Niemann. Das Vorhaben sei aber mittlerweile wohl unrealistisch.
Wie viel in Neustadt investiert wird, ist noch nicht geklärt, auch nicht, welche zusätzlichen Stallanlagen benötigt werden. Vermutlich werden Ställe für Geflügel und für Rinder neu gebaut. Niemann rechnet mit „etwa 40 bis 45 Planstellen“, die nach Neustadt verlagert werden – dazu gehören Wissenschaftler, aber auch gewerbliche Mitarbeiter in der Tierhaltung.