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Wirtschaft lokal Kalibergwerk Sigmundshall: Betriebsrat hat Hoffnung
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06:16 27.04.2012
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Bokeloh (at). Das 1987 stillgelegte Bergwerk bei Sarstedt ist gerade im Hinblick auf eine Wiederöffnung untersucht worden. „Wir hoffen auf den Aufsichtsrat", sagte gestern die Betriebsratsvorsitzende Annegret Brandes. Die Machbarkeitsstudie ist inzwischen fertig, aber der Inhalt noch nicht bekannt. Würde der Schacht Siegfried-Giesen wieder geöffnet, könnten viele Kumpel von Sigmundshall dort beschäftigt werden, wenn irgendwann um das Jahr 2020 die Förderung in Bokeloh endet.

Aber auch Sigmundshall soll dann kein toter Standort sein. Das machte Brandes gestern bei einem Gespräch ihrem Gast klar. Mustafa Erkan war gekommen. Der Landtagskandidat der SPD wollte sich direkt informieren. Und auch wenn Erkan kein Bergmann ist, sein Arbeitgeber ist in gewerkschaftlicher Hinsicht auch für den Bergbau zuständig. Erkan ist bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) beschäftigt. Angetan war er von der Idee der Betriebsratsvorsitzenden, im Bokeloher Werk Bergbautechnologen auszubilden. Das habe aufgrund ähnlicher Bedingungen in Bokeloh und Giesen Zukunft. Außerdem sei das Ziel des Betriebsrates, die Über-Tage-Anlagen, soweit es geht, zu erhalten, umzustrukturieren und weiter zu betreiben „Es sollen so viel Leute wie möglich weiterbeschäftigt werden", sagte Brandes. Landtagskandidat Erkan gab sich zurückhaltend. Er wolle keine leeren Wahlversprechen machen. Einen Ansatz, bei dem er auch helfen könnte, sah er in der Ausbildungsidee für Bergbautechnologen.

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