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Mehr Chancen für Langzeitarbeitslose

Quote auf 5,8 Prozent gesunken Mehr Chancen für Langzeitarbeitslose

Auch im Mai ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Schaumburg gegenüber dem Vormonat leicht gesunken: Mit 5643 Erwerbslosen sind es 57 weniger und damit nur noch ein Anteil von 5,8 Prozent.

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Landkreis. Besonders Langzeitarbeitslose konnten von der positiven Entwicklung profitieren. Gegenüber dem Vorjahr ging ihre Zahl um 228 auf 1619 zurück, das bedeutet einen überdurchschnittlichen Rückgang um zwölf Prozent. Unterbeschäftigt ohne Einbeziehung der Kurzarbeit bleiben aber noch insgesamt 6642 Erwerbstätige. Die größte Nachfrage nach Arbeitskräften gab es in den Bereichen Produktion und Fertigung, besonders gefragt seien Maschinen- Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe. Auf insgesamt 1340 offene Stellen beläuft sich der Bestand im Landkreis und damit auf 202 Stellen mehr als im März. „In Schaumburg verzeichnen wir einen jahrelangen Aufwärtstrend mit signifikanten Steigerungen bei den Stellenzugängen, insbesondere durch die Nachfrage bei den Betrieben entlang der Autobahn 2“, erläutert Christina Rasokat, Sprecherin der Arbeitsagentur, dazu.

 Im Bezirk Rinteln sind 1244 Personen erwerbslos und die Quote verharrt bei 6,4 Prozent. Auch gegenüber dem Mai 2016 ist nur ein leichter Rückgang um 0,1 Prozent zu verzeichnen. Immerhin bei den Ausländern konnte sich der Anteil um 6,3 Prozent auf 209 Gemeldete verringern. Die verfügbaren Arbeitsstellen sind im Mai um 236 Stellen auf 592 gestiegen.

Vor allem 55-Jährige erfolgreich bei Arbeitssuche

 Im Bezirk Stadthagen ist die Zahl der Erwerbslosen nur um 56 auf insgesamt 3405 – einem Anteil von 5,6 Prozent entsprechend – gesunken, fällt damit aber gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent geringer aus. Neben den Langzeitarbeitslosen waren insbesondere die über 55-Jährigen erfolgreich bei der Arbeitssuche. Das Angebot an offenen Stellen ist hier allerdings im Mai um 34 auf einen Bestand von 748 gefallen.

 Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Hameln erklärt zur Entwicklung bei der Langzeitarbeitslosigkeit: „Viele Jahre war es sehr schwer, langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dass Integrationsarbeit jetzt besser gelingt, liegt an einem verstärkten präventiven Ansatz der Arbeitsagentur und vermittlungsintensiven Aktivitäten bei den Jobcentern. Aber natürlich gelingt es auch nur mit Arbeitgebern, die bereit sind, Menschen nach längerer Zeit der Arbeitssuche eine Chance auf Beschäftigung zu geben. Der Nährboden einer guten Konjunktur schafft dafür Gelegenheiten.“ geb

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