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Menge konstant – Verwertung steigt

Landkreis / Abfallverwertung Menge konstant – Verwertung steigt

Die Abfallmenge ist im Landkreis seit rund 15 Jahren etwa konstant: Rund 120000 Tonnen Biogrünanfall, Restmüll, Papier, Sperrmüll, Holz, Glas, Leichtverpackungen, Metalle, Elektroschrott, Bauschutt und gewerbliche Mischabfälle landen in der Zuständigkeit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS).

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Auch Metalle werden aus der Sortieranlage gewonnen.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg. Die Verwertungs- und Entsorgungsmenge ist dagegen seit Jahren gestiegen: Gegenwärtig liegt sie bei 114500 Tonnen. „In der Gesamtabfallmenge nicht eingeschlossen ist der Abfall aus Gewerbe und Industrie, der privat entsorgt wird“, rechnet Bernd Insinger, der Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg vor.

 Rund 32000 Tonnen Bio-Grünabfall fallen jährlich am Kompostwerk Wiehagen und auf den kommunalen Plätzen an. 16000 Tonnen bleiben nach der Kompostierung. Diese Menge wird nach den Worten von Peter Kühn, dem kaufmännischen Geschäftsführer der AWS, der Landwirtschaft für die Böden und als Bodenverbesserer zugeliefert, ein Teil bekommt die Erdenindustrie.

 Nahezu sortenrein fallen in jedem Jahr rund 13000 Tonnen Papier aus Gewerbe und den Haushalten an. Als Rohstoff für die Papierherstellung liefert die AWS die gesamte Charge an Papierfabriken. Die gesamten rund 7000 Tonnen angeliefertes und gesammeltes Holz werden in ein Biomassekraftwerk geliefert.

 In die Sortierung kommen rund 33000 Tonnen Restmüll, Sperrmüll und gewerblicher Müll, daraus resultieren unter anderem rund 1000 Tonnen FE-Metalle, 1000 Tonnen Holz, rund 22000 Tonnen Ersatzbrennstoffe, rund 100 Tonnen PVC und NE-Metalle und Biogas zur Stromproduktion.

 Farbsortiertes Rohglas entsteht in den Anlagen der Firma Tönsmeier auch aus den jährlich rund 4500 gesammelten Tonnen, abzüglich rund zehn Prozent Verlust. Rund 5500 Tonnen Leichtverpackungen werden der stofflichen und energetischen Verwertung zugeführt.

 Rund 1000 Tonnen Metalle gewinnen die Fachleute aus dem Abfall, die in der Industrie komplett wieder aufgearbeitet oder als Rohstoffe werden können. Zusätzlich fallen noch aus der Sortierung rund 100 Tonnen „hochpreisige“ NE-Metalle an. Auch die rund 24000 Tonnen Bauschutt werden aufgearbeitet und wiederverwertet; etwa 500 Tonnen Elektroschrott gehen in zertifizierte Zerlegebetriebe.

 Insgesamt, so bilanziert Insinger, würden von der Gesamtabfallmenge von 120000 Tonnen rund 114000 Tonnen stofflich und energetisch verwertet.

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