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Neschen AG kehrt auf Wachstumskurs zurück

Bückeburg / Geschäftsbericht Neschen AG kehrt auf Wachstumskurs zurück

Positive Nachrichten vom Bückeburger Folienhersteller Neschen AG: 2010 kehrte das börsennotierte Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zurück. Alle Ertragskennzahlen hätten sich deutlich verbessert. Nach den hohen operativen Verlusten in den beiden Vorjahren wurde 2010 ein nahezu ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt. „Die 2009 umgesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Personal- und Sachkosten haben sich positiv auf das operative Ergebnis ausgewirkt“, stellte das Unternehmen bei der Vorlage des Geschäftsberichtes 2010 fest.

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Mit den bedruckbaren Tapeten hat Neschen im vergangenen Jahr einen um 4,4 Prozent gewachsenen Umsatz erzielt und bezeichnet diesen Sektor als „Garant für Wachstum im Geschäftsbereich Graphics“. © pr.

Bückeburg (rc). Und gibt einen positiven Ausblick: Der Grundstein für das weitere Wachstum jedenfalls sei gelegt. Hierzu gehörte insbesondere das Vorantreiben der Vermarktung der 2009 und 2010 entwickelten Produkte. Im Bereich der digital bedruckbaren Tapeten wurde erstmals ein siebenstelliger Umsatz erzielt.

Auch der Bereich der Schutzfolien konnte auf Basis neuer Produkte und hinzugewonnener Kunden wieder auf Wachstumskurs gebracht werden. Darüber hinaus ist die Verkaufsorganisation ausgerichtet auf wichtige Wachstumsfelder wie umweltschonende Produkte sowie bedruckbare Medien für Interior-Design und die erfolgreiche Latex-Tintentechnologie.

Der Neschen-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von Euro 98,9 Millionen Euro erzielt (Vorjahr Euro 96,1 Millionen). Bereinigt um die 2009 erzielten Umsatzerlöse der zwischenzeitlich verkauften Archivcenteraktivitäten beläuft sich das Umsatzwachstum auf 4,4 Prozent. Aufgrund der Rohstoffpreisentwicklung reduzierte sich die Rohertragsmarge auf 41,6 Prozent (Vorjahr 43,3 Prozent).

„Nach einem schwachen Jahresstart konnten wir mit dem 2. Quartal 2010 eine verstärkte Nachfrage nach Produkten für die grafische Industrie feststellen“, betont Stefan Zinn, Vorstand der Neschen AG. „Dabei haben wir insbesondere von dem positiven konjunkturellen Umfeld in wichtigen Absatzmärkten sowie von der erfolgreichen Markteinführung neuer Produkte profitiert.“

Die im Geschäftsjahr 2009 initiierten und umgesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Personal- und Sachkosten zeigten positive Wirkung auf das operative Ergebnis. Der Personalaufwand konnte weiter gesenkt werden: auf 20,7 Millionen Euro (Vorjahr 24 Millionen Euro). Der Sachaufwand sank auf 19,3 Millionen Euro (Vorjahr 21,3 Millionen Euro).

Die verbesserte Kostenstruktur habe zu einem nahezu ausgeglichenen operativen Ergebnis geführt, so Neschen weiter. Das Ebit im Konzern, der Jahresüberschuss vor Steuern, vor Zinsaufwendungen und vor dem außerordentlichen Ergebnis – beläuft sich auf ein Minus von 600 000 Euro. Im Vorjahr, also 2009, hatte der Wert noch bei einem Minus von 5,1 Millionen Euro gelegen.

Das Ebitda – der Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsaufwendungen, Abschreibungen und außerordentlichem Ergebnis – beläuft sich auf 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,6 Millionen Euro). Nach Steuern musste „erwartungsgemäß“, so das Unternehmen, ein Verlust in Höhe von 3,3 Millionen Euro verkraftet werden. Im Vorjahr hatte die Neschen AG noch einen Gewinn von 7,9 Millionen Euro verbuchen können, der allerdings auf den Einmaleffekt eines Kreditverzichts einer geldgebenden Bank zurückzuführen war. Ohne diesen Kreditverzicht hätte 2009 das Minus bei 8,2 Millionen Euro gelegen.

„Die Gesellschaft hat das prognostizierte Umsatzziel erreicht“, freute sich Vorstand Stefan Zinn. Die Zukunft sieht er optimistisch: „Für das laufende Geschäftsjahr 2011 erwarten wir ein Umsatzwachstum von etwa fünf Prozent bei konstanter Kostenstruktur und eine weitere erhebliche Verbesserung der Ertragskennzahlen. Voraussetzung ist, dass die Märkte weiterhin stabil bleiben.“

Die Innovationskraft Neschens ist nach eigenen Angaben anhaltend hoch. Insbesondere die Geschäftsbereiche „Graphics“ und „Technical Coatings“ tragen mit neu entwickelten, hoch innovativen Produkten dazu bei. Mit der Stabilisierung der Nachfrage sei ein anhaltender Erfolg in der Vermarktung dieser Produkte zu verzeichnen. „Unsere Kunden haben den Mehrnutzen dieser innovativen Produkte erkannt, was sich an den kontinuierlich steigenden Absatzzahlen ablesen lässt“, sagte der für Technik und Entwicklung zuständige Vorstand Norbert Dieterich.

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