Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regen

Navigation:
„Null Euro, null Cent“

Landkreis / Griechenland-Schuldenschnitt „Null Euro, null Cent“

Null Auswirkungen auf die Sparkasse Schaumburg und die beiden hiesigen Volksbanken hat der so genannte Schuldenschnitt für Griechenland. Das haben führende Vertreter dieser Kreditinstitute auf Anfrage dieser Zeitung versichert.

Voriger Artikel
Schlecker aktualisiert Schließungsliste
Nächster Artikel
Von „Egal“ bis „Zum Kotzen“ ist alles dabei

Der Schuldenschnitt für Griechenland soll keine Auswirkungen auf die hiesigen Volksbanken und die Sparkasse Schaumburg haben.

Quelle: dpa

Landkreis (ssr). „Wir hatten keine Griechenland-Anleihen“, sagte Hans-Heinrich Hahne, Vorstandssprecher der Sparkasse Schaumburg. Daher sei diese „vom Schuldenschnitt nicht betroffen“. Das gelte auch mit Blick auf die Norddeutsche Landesbank, mit der die Sparkasse verbunden sei. Die Landesbank habe laut Hahne sehr frühzeitig beim Thema Griechenland Wertberichtigungen vorgenommen. Daher sei diese durch die Sache „ganz gut durchgekommen“, ergänzte Hahne. Grundsätzlich gelte, dass Gewinne und Verluste der Landesbank in deren interner Bilanz verrechnet würden. Insofern „ist in Sachen Schuldenschnitt Griechenland auch mit Blick auf die Landesbank keine Belastung für unsere Sparkasse zu verzeichnen.“

 „Null Euro, null Cent“ betragen die Auswirkungen des griechischen Schuldenschnitts für die Volksbank in Schaumburg nach Auskunft von dessen Vorstand Joachim Schorling: „Wir hatten keine griechischen Anleihen im Bestand.“ Schon seit geraumer Zeit, als es erste Anzeichen für große Schwierigkeiten der griechischen Volkswirtschaft gab, „haben wir das bewusst nicht mehr angetastet“.

 Dieselbe Linie sei in der Beratung der Kunden verfolgt worden, fuhr Schorling fort. „Wir haben niemandem griechische Anleihen empfohlen.“ Gleichwohl habe es „den ein oder anderen Kunden“ gegeben, „der unbedingt auf Griechenland setzen wollte“. Diese habe man intensiv über die Risiken aufgeklärt. „Verhindern können wir einen Kauf aber nicht, wenn der Kunde es denn unbedingt will“, so Schorling. Die Zahl der Betroffenen sei aber „sehr gering“.

 „In keinster Weise betroffen“ ist auch die Volksbank Hameln-Stadthagen nach den Worten von deren Abteilungsleiter für Vermögensanlagen und Wertpapiere, Frank Engelking: „Zu keinem Zeitpunkt hat sich Griechenland in unserem Portfolio befunden.“ In diese Richtung Geld anzulegen, „das hätte überhaupt nicht zu unserer konservativen Einstellung gepasst“, begründete Engelking das.

 Verluste erlitten hätten freilich „einige Kunden, die schon vor zwei Jahren oder länger griechische Papiere gekauft haben“. Diese hätten es damals „überhaupt nicht auf Zockerei abgesehen“. Jene Betroffenen seien nun durchaus „sauer“ darüber, dass der Schuldenschnitt selbst solche weit zurückliegenden Kleinanlagen mit erfasse, erläuterte Engelking. Glücklicherweise sei die Zahl dieser Kunden aber relativ gering.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
DAX
Chart
DAX 13.118,00 +0,45%
TecDAX 2.556,50 +0,51%
EUR/USD 1,1732 -0,02%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 170,95 +3,28%
BMW ST 86,95 +2,12%
DAIMLER 70,57 +1,51%
RWE ST 19,82 -1,37%
SIEMENS 113,92 -0,80%
FRESENIUS... 62,54 -0,70%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 237,85%
Commodity Capital AF 195,69%
Allianz Global Inv AF 129,71%
Apus Capital Reval AF 99,67%
FPM Funds Stockpic AF 97,68%

mehr