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Wirtschaft lokal „Null Euro, null Cent“
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06:18 24.03.2012
Der Schuldenschnitt für Griechenland soll keine Auswirkungen auf die hiesigen Volksbanken und die Sparkasse Schaumburg haben. Quelle: dpa
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Landkreis (ssr)

„Wir hatten keine Griechenland-Anleihen“, sagte Hans-Heinrich Hahne, Vorstandssprecher der Sparkasse Schaumburg. Daher sei diese „vom Schuldenschnitt nicht betroffen“. Das gelte auch mit Blick auf die Norddeutsche Landesbank, mit der die Sparkasse verbunden sei. Die Landesbank habe laut Hahne sehr frühzeitig beim Thema Griechenland Wertberichtigungen vorgenommen. Daher sei diese durch die Sache „ganz gut durchgekommen“, ergänzte Hahne. Grundsätzlich gelte, dass Gewinne und Verluste der Landesbank in deren interner Bilanz verrechnet würden. Insofern „ist in Sachen Schuldenschnitt Griechenland auch mit Blick auf die Landesbank keine Belastung für unsere Sparkasse zu verzeichnen.“

 „Null Euro, null Cent“ betragen die Auswirkungen des griechischen Schuldenschnitts für die Volksbank in Schaumburg nach Auskunft von dessen Vorstand Joachim Schorling: „Wir hatten keine griechischen Anleihen im Bestand.“ Schon seit geraumer Zeit, als es erste Anzeichen für große Schwierigkeiten der griechischen Volkswirtschaft gab, „haben wir das bewusst nicht mehr angetastet“.

 Dieselbe Linie sei in der Beratung der Kunden verfolgt worden, fuhr Schorling fort. „Wir haben niemandem griechische Anleihen empfohlen.“ Gleichwohl habe es „den ein oder anderen Kunden“ gegeben, „der unbedingt auf Griechenland setzen wollte“. Diese habe man intensiv über die Risiken aufgeklärt. „Verhindern können wir einen Kauf aber nicht, wenn der Kunde es denn unbedingt will“, so Schorling. Die Zahl der Betroffenen sei aber „sehr gering“.

 „In keinster Weise betroffen“ ist auch die Volksbank Hameln-Stadthagen nach den Worten von deren Abteilungsleiter für Vermögensanlagen und Wertpapiere, Frank Engelking: „Zu keinem Zeitpunkt hat sich Griechenland in unserem Portfolio befunden.“ In diese Richtung Geld anzulegen, „das hätte überhaupt nicht zu unserer konservativen Einstellung gepasst“, begründete Engelking das.

 Verluste erlitten hätten freilich „einige Kunden, die schon vor zwei Jahren oder länger griechische Papiere gekauft haben“. Diese hätten es damals „überhaupt nicht auf Zockerei abgesehen“. Jene Betroffenen seien nun durchaus „sauer“ darüber, dass der Schuldenschnitt selbst solche weit zurückliegenden Kleinanlagen mit erfasse, erläuterte Engelking. Glücklicherweise sei die Zahl dieser Kunden aber relativ gering.

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