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Schaumburg: Attraktiv für Windkraftinvestoren

Landkreis / 2,5 Prozent der Gesamtfläche bietet Potenzial Schaumburg: Attraktiv für Windkraftinvestoren

Etwa 675 Quadratkilometer misst die Fläche des Landkreises Schaumburg. Doch nur ein geringer Teil davon, etwa 2,5 Prozent, bietet das Potenzial für Windparks oder einzelne Windkraftanlagen.

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Nur wenige Flächen in Schaumburg bieten die Voraussetzungen für den Bau von Windkraftanlagen.

Quelle: rg

Landkreis (kle). Entsprechend begehrt sind diese „Flecken“, die sich über das gesamte Schaumburger Land verteilen, bei regionalen wie überregionalen Investoren.

 „Allerdings ist das bei eigentlich allen Landkreisen der Fall“, erklärt Florian Massante vom Wind- und Energieverbund Schaumburg. Natur- und Landschaftsschutz- sowie Wohngebiete, ebenso alle anderen bebauten Flächen von Industriegebieten bis hin zu Straßen und Gleisen scheiden als potenzielle Windparkfläche aus. Zusätzlich muss dem Bundesimmissionsgesetz zufolge zwischen einer Windkraftanlage und dem nächsten Wohnhaus immer ein bestimmter Abstand gewahrt werden. „Am Ende landet man dann fast immer bei den 2,5 Prozent.“

 Aufgrund der geringen Anzahl der freien Flächen steige selbstverständlich „der wirtschaftliche Druck, klar besteht da immer eine deutliche Konkurrenzsituation“, so Massante. Allerdings könne er sich momentan nicht beklagen, zumal lokale Unternehmer beispielsweise dank der Bürgerbeteiligung den Vorteil der lokalen Wertschöpfung böten. Um die jeweiligen Grundstückseigentümer zu überzeugen, sei nicht immer nur die Höhe der Pacht entscheidend, sondern oft das Gesamtpaket. „Windkraft kann ein großer lokaler Wirtschaftsfaktor sein, die Erträge fallen vor Ort an“, so Massante. Am Ende stehe außerdem eine größere Unabhängigkeit von externen Energiezulieferern.

 Hartmut Winkelhake, privater Investor aus Schaumburg, beurteilt die Konkurrenzsituation vor Ort insgesamt als recht überschaubar, „für Druck sorgen tatsächlich eher Projektäre aus dem Rest von Deutschland“. Was das angehe, könne er viele Gemeinden auch nicht verstehen, die auf die Angebote von Investoren zum Beispiel aus Süddeutschland einstiegen, nicht zuletzt, da dabei ein großer Prozentsatz an Gewerbesteuer für die Kommunen wegfalle. Die Eigentümer der Flächen sind zwar fast ausschließlich Privatleute, die Genehmigung eines Windparks führt aber immer auch über die Gemeinderäte, die vorher zum Beispiel den Flächennutzungsplan entsprechend abändern müssen.

 Nichtsdestotrotz, so Massante, sei es wie überall am Markt, jeder habe das Recht und die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Und trotz allen Interesses an der lokalen Wertschöpfung sei die Lukrativität auch für lokale Investoren ein entscheidender Faktor. Und Windparkfläche sei eben nicht gleich Windparkfläche. „Nicht nur die Größe ist entscheidend“, sondern vor allem die Fragen: Wie viele Wege müssen noch gebaut werden, um das Kraftwerk erreichen zu können, und wie viele Kabel müssen in welcher Länge verlegt werden, um die Anlage an das allgemeine Stromnetz anzuschließen? Dies alles seien Zusatzkosten, die der Investor einberechnen muss, weshalb gut erschlossene Gebiete immer die attraktivsten seien.

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