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Smartphone statt Handy

Die Verkaufszahl herkömmlicher Mobiltelefone sinkt immer weiter. Die sogenannten Smartphones bieten gegenüber dem Handy umfangreichere Möglichkeiten in der Benutzung. Besonders Schüler und Jugendliche wechseln zu dem multimedialen Smartphone und geben somit die Richtung der Entwicklung vor.

Das Smartphone läuft dem klassischen Handy den Rang ab. svb

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Kreis Schaumburg (svb). Der Verkauf von Handys ist nach Angaben von Schaumburger Telekommunikationsanbietern stark zurück gegangen. Die vielseitig nutzbaren Smartphones bieten im Gegensatz zu normalen Handys außer dem Telefonieren und Fotografieren attraktive Extras. Das Smartphone ist „Computerersatz für unterwegs“, sagt Sascha Dath, Verkäufer im Vodafone-Shop Stadthagen. Benötigte Computerprogramme können selbst installiert werden und somit überall und jederzeit Dateien bearbeitet werden.
Durch den Internetzugang können E-mails verschickt und empfangen werden. Durch Kontaktseiten wie Facebook und Xing ist man jederzeit erreichbar. Sogar ein GPS-Sender kann gewünschten Kontaktpersonen mit einem kurzen Kommentar den eigenen Standort angeben. „Immer mehr Jungendliche“ nutzen dieses Mehrangebot, erklärt Dath.
Auf das geringe Durchschnittsalter der Smartphonekäufer ist auch Torben Menzel, Mitarbeiter des Ratio-Marktes Stadthagen, aufmerksam geworden. „Der Trend geht eindeutig zu den Smartphones“, die auch gerne „auf dem Schulhof gezeigt werden“.
Doch das Smartphone ist nicht nur ein Prestige-Objekt, sondern auch ein „Büro in der Brusttasche“, so Menzel. Durch die multimediale Nutzungsmöglichkeiten können geschäftliche Arbeiten praktisch von unterwegs abgehandelt werden. Da die Nachfrage nach den Smartphones stetig steigt, habe das herkömmliche Mobiltelefon bald ausgedient, resümiert Menzel.
Der Kaufpreis von Handy und Smartphone lasse derzeit kaum einen Unterschied erkennen, lediglich „die Grundgebühren liegen durch die Nutzung des Internets etwas höher“, erklärt Expert-Verkäuferin, Ann Scheunemann. Die Attraktivität der Smartphones für Jugendliche liegt für Scheunemann darin, „dauerhaft mit den Freunden in Kontakt zu bleiben“.
Smartphones bieten zusätzlich integrierte Digitalkameras mit einer besseren Bildqualität als Handykameras. Darüber hinaus können Smartphones über einen druckempfindlichen Bildschirm bedient werden, der die Nutzung mit den Fingern oder einem Eingabestift ermöglicht.


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