Niedernwöhren (kil). Zum Thema „Rating“ und dessen Einflüsse auf den Zinssatz bei Kreditaufnahmen referierte Torsten Schmidt, Firmenkundenberater der Sparkasse Schaumburg. „Rating“ sei ein Verfahren zur Bewertung der Bonität eines Unternehmens, bei der sich die Standardnote aus Faktoren wie Vermögenslage und Unternehmungsführung zusammensetzt. „Tatsächliche Zahlen spielen dabei letztlich das A und O“, sagte Schmidt. Die „Rating-Note“ habe einen großen Einfluss auf den Zinssatz und die Kreditvergabe. Darüber hinaus biete die Bewertung die Gelegenheit, mögliche Liquiditätsprobleme zu erkennen und gemeinsam zu lösen.
Über Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge informierte René Rose, von der VGH Hameln. „Die Priorität hat sich von der Vermögensbildung auf die Altersvorsorge verlagert, denn „Steine kaufen kein Brot: Was nützt es, ein Haus bauen zu können, wenn man es später nicht mehr erhalten kann.“ Eine Chance biete in diesem Kontext die Endgeltumwandlung, die Arbeitgeber und -nehmer entlaste. Der Arbeitgeber verzichte heute auf einen Teil seines Gehaltes und schaffe sich damit seine laufende Rente. Für diese Summe zahle er weder Einkommenssteuer noch Sozialversicherung. Zudem bestehe eine Pflicht der Arbeitgeber, seinen sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern von der Entgeldumwandlung in Kenntnis zu setzen.
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