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Tourismus nimmt beständig zu

Landkreis / Bilanz Tourismus nimmt beständig zu

Genau 756.479 Übernachtungen hat es nach den Erhebungen des Landesbetriebes für Statistik 2012 im Landkreis Schaumburg gegeben. „Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 1,4 Prozent“, resümiert der Leiter des Vereins Tourismusmarketing Schaumburger Land, Olaf Boegner. Nach dem starken Anstieg des Jahres 2011 registrierten die Statistiker damit wiederum einen Anstieg von insgesamt 13.998 Übernachtungen.

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Die historischen Gästeführungen in den Städten sind eine Attraktion für Touristen im Schaumburger Land.

Quelle: pr.

Von Jan Peter Wiborg und Stefan Rothe. Einbezogen in die amtliche Statistik sind seit einigen Jahren die Übernachtungen auf Campingplätzen. Statistisch nicht erfasst werden die Betten und damit die Übernachtungen auf dem sogenannten „grauen Markt“ - in Privatquartieren bis zu zehn Betten.

 Erfreut zeigt sich Boegner darüber, dass bei den statistisch gesicherten Zahlen erstmalig die Marke von 750000 Übernachtungen übertroffen worden ist. Hinzu sind nach seinen Schätzungen noch einmal rund 100.000 Übernachtungen in den rund 820 Privatquartieren des Schaumburger Landes zu addieren. Insgesamt sei die Tendenz sehr erfreulich: Seit 2004 ist im Landkreis die Zahl der Übernachtungen um 23,3 Prozent geklettert.

 Wie in Schaumburg entwickelt sich auch im ganzen Weserbergland der Tourismus nach Angaben von Corinna Busch vom Verein Weserbergland Tourismus langfristig prächtig. Konkret: Im Zeitraum von 2004 bis 2012 sei die Zahl der Übernachtungen um 23,3 Prozent angestiegen, berichtet Petra Wegener, Geschäftsführerin der Weserbergland Tourimus.

 Zum Vergleich: Rund 295000 Übernachtungen haben die amtlichen Statistiker für 2012 für die Urlaubsregion am Steinhuder Meer – die Städte Wunstorf, Mardorf und Rehburg-Loccum – ermittelt. Dazu kommen nach Angaben des Geschäftsführers der Steinhuder-Meer-Tourismus GmbH, Willi Rehbock, rund 1650 nicht meldepflichtige Privatbetten. Nach seiner Analyse ergibt dies noch einmal rund 300.000 Übernachtungen, sodass er für das vergangene Jahr insgesamt rund 600.000 Übernachtungen errechnet hat.

 Insbesondere für Steinhude verzeichnet Rehbock nicht nur wegen des schlechten Wetters in den ersten sieben Monaten dieses Jahres ein „dickes Minus“, sondern weil ein großer, meldepflichtiger Betrieb nicht am Markt gewesen sei. Der Geschäftsführer hofft allerdings, dass die „guten Monate August und September“ bis zum Jahresende einiges in der Bilanz von dieser Entwicklung wieder wettmachen können.

Hagenburg außen vor

Die Übernachtungszahlen für Hagenburg tauchen in keiner amtlichen Statistik auf. Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder-Meer-Tourismus GmbH, nennt den Datenschutz als Ursache. Die Zahl der meldepflichtigen Betriebe sei so klein, dass aus den Angaben die Übernachtungen für einzelne Betriebe herausgerechnet werden könnten. „Und das darf nicht sein.“

Knick im ersten Halbjahr

Das schlechte Wetter hat dem hiesigen Tourismus im ersten Halbjahr 2013 einen Strich durch die Rechnung gemacht. In den ersten sieben Monaten verzeichnete der Schaumburger Land Tourismus e. V. ein Minus von rund zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Angaben von dessen Leiter Olaf Boegner waren es von Januar bis Juli 430.363 Übernachtungen.

Vorsichtig taxiert er die Gesamtzahl - mit den Übernachtungen in den Privatquartieren - auf „rund 500.000“. Boegner ist sich sicher: „Das Minus hat am schlechten Wetter gelegen“. Deshalb hofft er, dass „der gute August“ die Bilanz wieder zurecht rückt - am Jahresende möchte er den Wert des Vorjahres erreichen.

Den wetterbedingten Knick im ersten Halbjahr 2013 hat auch der Tourismus im gesamten Weserbergland gespürt. Mit 1,79 Millionen Übernachtungen von Januar bis Juni wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 3,2 Prozent eingefahren. „Besonders an den Feiertagen Ostern und Pfingsten, aber auch in der ersten Phase der Sommerferien, war das Wetter sehr regnerisch und kühl“, sagt Corinna Busch vom Weserberland Tourismus e.V.. Entlang der Weser habe auch die Hochwasserproblematik eine Rolle gespielt. „Wir sind bestrebt, bis zum Jahresende eine Null-Nummer daraus zu machen, also dieselbe Übernachtungszahl wie 2012 zu erreichen“, weist Busch in die Zukunft.

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