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Viele Unternehmen wollen 2014 investieren

Weserbergland / Regionales Wirtschaftsbarometer Viele Unternehmen wollen 2014 investieren

Die Unternehmen im Weserbergland sind bei Auslastung, Umsatz und Ertrag mit dem Wirtschaftsjahr 2013 größtenteils zufrieden. Das ist das Ergebnis der Herbstumfrage für das regionale Wirtschaftsbarometer des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU).

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Wird es nach Expertenmeinung im Jahr 2014 schwer haben: Die Glasindustrie im Weserbergland.

Quelle: dpa

Von Thomas Timm

Weserbergland. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen aus den Kreisen Holzminden, Hameln-Pyrmont und Schaumburg sehen ihre eigene wirtschaftliche Entwicklung gegenüber dem Vorjahr positiv oder mindestens ebenso gut – denn schon das Jahr 2012 war für die meisten Betriebe ein gutes Wirtschaftsjahr.

 Auch für das kommende Jahr stehen die Zeichen auf Grün: Rund 80 Prozent der Unternehmen gehen von einer ähnlichen oder sogar noch etwas besseren Lage in 2014 aus. AdU-Geschäftsführer Dieter Mefus sieht viele Gründe, die wirtschaftliche Lage positiv zu beurteilen: Die Krise von 2008/09 sei überwunden, die Kostenseite in den Betrieben auf Einsparpotenziale abgeklopft worden, die Auftragsbücher seien gut gefüllt, die Kapazitäten ausgelastet, aber nicht überstrapaziert, 2012 und 2013 seien gute Wirtschaftsjahre gewesen, die Gewinnsituation sei stabil – und für 2014 dürfe damit gerechnet werden, dass die Unternehmen wieder mehr investieren. Mefus: „Die Investitionen kommen. 55 Prozent der Unternehmen wollen 2014 expandieren. Das ist ein neuer Trend, bezogen auf die letzten Jahre.“

 Die Gesellschaft für Unternehmensführung „Engineered Solutions“ hat die Herbstumfrage für den AdU durchgeführt und dabei 150 Unternehmen in der Region befragt. Geschäftsführer Thomas Mahrenholtz hebt folgenden Wert hervor: „Fast 80 Prozent der befragten Unternehmen rechnen für 2013 im Vergleich zum bereits guten Vorjahr mit stabilen Ergebnissen, über 70 Prozent mit gleich guten Umsätzen. Das sind Zahlen, die auf Kontinuität hindeuten, und Kontinuität macht in der Regel Mut zur Investition.“

 AdU-Geschäftsführer Mefus hält das für eine Stärke der Wirtschaftsregion: „Nach der großen Krise der Jahre 2008 und 2009 haben viele Firmen eine Aufholjagd gestartet, die für sie häufig in einer Überlastung der Kapazitäten endete. Mittlerweile haben die Betriebe diese Überlast wieder heruntergeschraubt auf gefühlte 100 Prozent, sind jetzt wieder in einem planbaren Bereich. Da die Erträge hoch sind, denken nun mittlerweile viele über Expansionen nach.“ Wachstum kostet aber auch Geld, das ist den Unternehmen offenbar klar. Deshalb wollen nicht nur 55 Prozent im Jahr 2014 wachsen, sondern es planen auch mehr als 40 Prozent Investitionen von mehr als 100000 Euro.

 Der AdU erwartet für 2014, dass sich die wirtschaftliche Lage je nach Branche unterschiedlich entwickeln wird. Mefus: „Jedes Unternehmen muss auf der guten Basis von 2013 sehen, wie es sich auf seinem Markt weiterentwickeln kann. Jeder muss schauen, wie er seine Produkte mit Kreativität an den Mann bringt. Das ist jedoch auch ganz normales Unternehmergeschäft.“

 Auch Mahrenholtz erwartet für 2014, dass sich die Konjunktur nicht einheitlich entwickeln wird: „Das Bild des Lifts, in dem es für alle gleichermaßen hoch- oder runtergeht, stimmt so 2014 wahrscheinlich nicht mehr. Wir erwarten eine stärkere Aufspreizung der Branchen.“ Als Beispiel verweist er auf die Glasbranche: Diese Industrie im Weserbergland dürfte es 2014 schwer haben, da ihre Kostenstruktur weitere Einsparungen nur noch schwer zulasse und gleichzeitig die ausländische Konkurrenz bei Produkten und Preisen aggressiver werde.

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