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Wirtschaft lokal Vier Prozent sollten nach „den guten Jahren“ drin sein
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06:17 16.03.2012
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Landkreis (jcp). Bei der hohen Forderung werde es zwar naturgemäß ohnehin nicht bleiben, sagte der Bornemann-Angestellte gestern. Alles unter 3,5 Prozent halte er aber für nicht angemessen. Weiteres Hauptaugenmerk der Verhandlungen liegt auf den Themen Ausbildung und Leiharbeit. Das Prinzip des Letztgenannten hält der Vertreter des Bornemann-Betriebsrates für überflüssig. Mit der sechsmonatigen Probezeit selbst bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag gebe es für Arbeitgeber ausreichend Zeit, einen neuen Mitarbeiter kennenzulernen – bei fairer Bezahlung.

Anders sieht das Christian Uphoff, Betriebsleiter beim Maschinen- und Gerätebauer Honebein in Luhden. Auch bei dem knapp 100-Mann-starken Unternehmen wartet man gespannt auf den Abschluss der Tarifverhandlungen. Durch die Leiharbeit, sagt Uphoff, hätten schon einige Mitarbeiter den Weg in eine Festanstellung bei Honebein gefunden. Auch die ausgebildeten Konstruktionsmechaniker würden in der Regel im Betrieb gehalten.

Die geforderte Lohnerhöhung von 6,5 Prozent halte er persönlich zwar für hoch. „Vier sollten aber drin sein“ denkt Uphoff. Nach „den guten Jahren“ – die Honebein-Auftragsbücher sind demnach voll – sei es an der Zeit, „etwas an die Mitarbeiter weiterzugeben. Uphoff wisse sich in diesem Punkt auf einer Linie mit der Honebein-Geschäftsführung.

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