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Warten auf die Dusche von oben

Landkreis / Landwirtschaft Warten auf die Dusche von oben

Niedersachsens Landwirte haben derzeit ein großes Problem: Der April war landesweit zu warm und zu trocken, ein ergiebiger Landregen blieb aus. Egal, ob Wiesen und Weiden, Frühkartoffeln, Getreide oder auch frisch bestellte Äcker mit Zuckerrüben und Mais – überall wird das Wasser knapp. Auch die Niederschläge Ende April haben noch keine echte Entspannung herbeiführen können.

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Mit landesweit 22 Litern pro Quadratmeter und 12,1 Grad ist der April 2011 in Niedersachsen sehr warm und trocken gewesen. © dpa

Landkreis (aw). Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen in Niedersachsen im vergangenen Monat 22 Liter Regen, 30 Liter weniger als im Durchschnitt. Auch die Durchschnittstemperatur lag mit 12,1 Grad deutlich über dem vieljährigen Mittelwert (7,5 Grad).

Einer Umfrage des Landvolk-Pressedienstes zufolge lassen sich zurzeit zwar noch keine Ertragsdepressionen voraussagen, die lang anhaltende Trockenheit trifft aber insbesondere das Wintergetreide in einer empfindlichen Wachstumsphase. Auf den leichten Sandböden von Hannover bis hinauf an die Elbe können die Landwirte dank moderner Beregnungstechnik die fehlenden Niederschläge ausgleichen. Dieser Aufwand kostet aber viel Zeit und Geld und schmälert damit die Rendite.

Deutlich entspannter sehen es dagegen die Bauern im Landkreis Schaumburg, wo nach Angaben von Kreislandwirt Heinz Schweer im April „50 bis 55 Liter Regen pro Quadratmeter“ fielen. „Die Lehmböden bei uns halten das Wasser besser“, erklärte Schweer. Deshalb sehe man die Situation „relativ entspannt“. Einzige Ausnahme sei die Gegend um Hagenburg, wo es eine andere Bodenzusammensetzung gebe.

Für Sommergerste und -weizen, so Schweer weiter, sei das trockene und warme Wetter zwar ein Problem, allerdings gebe es dafür in Schaumburg nur eine sehr kleine Anbaufläche. Für die Winterfrüchte sieht es nach Aussage des Kreislandwirts dagegen recht gut aus. „Hier stellen nur die Nachtfröste noch ein Problem dar“, so Schweer.

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