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Wirtschaft lokal „Was ist denn bloß bei Opel los?“
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06:16 14.04.2012
Hof eines Opel-Händlers in Schaumburg: „Wenn ständig in der Zeitung steht, über Opel kreist der Pleitegeier, überlegen die Leute mehrmals, ob sie sich ein Modell kaufen.“ Quelle: rg
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Landkreis (jcp)

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat das Auetaler Autohaus Kauhs zwischen Januar und März sieben Autos weniger verkauft. Das Kauhs-Kerngeschäft ist eigentlich die Opel-Werkstatt, der Verkauf von Neuwagen macht nach Angaben von Geschäftsführer Michael Kauhs einen entsprechend geringeren Anteil am Gesamtumsatz aus. Kauhs ist sicher: Schlechte Presse heißt schlechter Verkauf. „Wenn ständig in der Zeitung steht, über Opel kreist der Pleitegeier, überlegen die Leute mehrmals, ob sie sich ein Modell kaufen“, sagt er.

 Ähnlich sieht das Frank Starnitzke vom Autohaus Starnitzke in Bückeburg, das die Traditionsmarke seit rund anderthalb Jahren vertreibt. Rein objektiv gebe es an Autos von Opel nichts auszusetzen – was jeder bestätige, der sich einmal zu einer Probefahrt durchgerungen hat. „Aber bis dahin heißt es häufig, ich hab da was gelesen, was ist denn bloß bei Opel los?“, hat Starnitzke festgestellt. Dabei hätten sich Totsagungen des Unternehmens schon öfter als falsch erwiesen. Einen Absatzeinbruch im Bereich Opel habe es bei Starnitzke nicht gegeben, so der Geschäftsführer.

 Zwischen Januar und März war bei Opel der Absatz auf dem Heimatmarkt einem Spiegel-Online-Bericht zufolge um 9,2 Prozent gesunken.

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