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Weihnachtsgeschäft erfüllt bisher positive Erwartungen

Stadthagen Weihnachtsgeschäft erfüllt bisher positive Erwartungen

Es brummt weiter: Nach Angaben von Holger Schulz, dem Vorsitzenden des Stadthäger Stadtmarketings (SMS), haben sich die positiven Erwartungen des Einzelhandels an das Weihnachtsgeschäft zur Halbzeit erfüllt.

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Das persönliche Kundengespräch kann nach SMS-Angaben der Trumpf des Einzelhandels im Kampf gegen das Online-Shopping sein.

Quelle: tbh

Stadthagen (jcp, kil, mak, tbh). Mit dem verspäteten Wintereinbruch zögen endlich auch die Umsätze bei Stiefeln, Jacken, Mützen & Co. an.

 Warm anziehen müssten sich Stadthäger Kaufleute wegen der Konkurrenz durch den Internethandel zwar noch nicht. Damit das aber so bleibe, muss der hiesige Einzelhandel nach Schulz’ Einschätzung in Bewegung bleiben.

 Ein „Haben wir nicht“ zum Beispiel dürfe es nicht mehr geben. Die Online-Alternativen seien für diese Absage schlicht zu viele. Unter anderem mache sich das vor allem bei Schuhen und Büchern bemerkbar. Genau an dieser Stelle, glaubt Schulz, könne der Einzelhandel punkten: „Mit dem persönlichen Gespräch, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft“, kurz: Service.

 „Wenn zum Beispiel ein Buchhändler den gewünschten Roman nicht auf Lager hat, dann muss er sich selbst fragen: Wo kann ich den besorgen?“, sagt Schulz. Ohne dieses Umdenken werde sich der Trend zum Online-Shopping bei den Weihnachtseinkäufen früher oder später auch in Stadthagen zum Nachteil des lokalen Handels bemerkbar machen.

 Bisher aber läuft es noch rund. „Die Leute sind bereit, Geld auszugeben, gerade auch für Hochwertiges“, erklärt Schulz für den SMS.

Das ideale Wetter für Mode

Kälte, Schneefall und Eis kurbeln den Kauf von Mützen, Schals und warmer Nachtwäsche kräftig an. Das Winterwetter ist „einfach ideal“ für das Weihnachtsgeschäft in der Bekleidungs-Branche, berichtet Ludger Schmänk, Filialleiter des Modehauses Hagemyer in der Schaumburger Kreisstadt.
„Wir bewegen uns ungefähr auf dem Vorjahresniveau“, zeigt sich der Filialleiter „sehr zufrieden“. Beliebteste Geschenke seien vor allem Mützen, Handschuhe, Schals, dicke Strümpfe und warme Wäsche. Aber auch Großteile wie Jacken landeten bei manchen Kunden Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum.
Wie auch in den Vorjahren sei der Verkauf von Geschenkgutscheinen in der Vorweihnachtszeit „extrem stark“.
Was er für die kommenden Tage noch erwartet: „Ab jetzt kommt noch mal etwas Druck rein.“ In der Regel sei es so, dass sich die Kunden mit ihren Einkäufen in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten von Tag zu Tag noch einmal steigerten.

Kinder wollen Bücher zu Weihnachten

Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind bei der Buchhandlung „Schmidt“ in der ersten Hälfte des Weihnachtsgeschäfts mehr Bücher verkauft worden. Die zweite Hälfte werde jedoch erst zeigen, ob die Bilanz am Ende zufriedenstellend ist. „Wir haben in diesem Jahr weniger Verkaufstage als 2011, das macht die Sache etwas schwieriger“, betont Inhaber Martin Schmidt. Das läge daran, dass die Adventszeit mit fünf Wochen 2011 eine Woche länger war, als in diesem Jahr.
Auf die Weihnachtstrends 2012 angesprochen, überlegt Martin Schmidt nicht lange – bei den Jungen sei es ganz klar „Gregs Tagebuch 7 – Dumm gelaufen!“. Bei den Mädchen stehe „The Dork Diaries“ ganz oben auf der Wunschliste: Ein Comic-Roman, in dessen Geschichten sich Mädchen wiedererkennen.

„Der Hobbit“ wünschen sich Jugendliche unter den Weihnachtsbaum. Bücher von Ken Follet und Charlotte Link sind nach wie vor bei Erwachsenen sehr beliebt“, so Schmidt.

Umsatzrückgang bei Kinderspielzeug

Es läuft momentan leider nicht ganz so gut wie im Vorjahr“, sagt Dieter Schmidt, Geschäftsführer von „Spiel mit“, über das Weihnachtsgeschäft kurz vor dem dritten Advent. Seiner Meinung nach könnte der Internethandel ein Grund für den Umsatzrückgang sein. „Wir können nicht so viel Ware im Lager vorrätig halten, und viele nutzen dann eben doch das Internet, statt zu warten, bis wir die Artikel nachbestellt haben“, bedauerte der Geschäftsführer des Spielwarenladens.
Bei den Trends liegen die Bauklötze von „Lego“ ganz weit vorn. Für die Jungen werde häufig zu „Lego Star Wars“, für die Mädchen zu „Lego Friends“ gegriffen, da habe die Firma sogar Lieferschwierigkeiten, sodass vor Weihnachten keine Ware mehr nachgeordert werden könne.
Auch Isabelle Füssel ist auf der Suche nach den passenden Bausätzen für ihre beiden drei- und einjährigen Jungen. „Ich habe einen Wunschzettel abzuarbeiten, mein Neffe möchte ein Lego-Flugzeug, und für meine Kinder gibt es die großen Bauklötze von ‚Duplo‘, die sind echt unverwüstlich“, sagt sie.
Die Klassiker wie Holzspielzeug, Kuscheltiere und Puppen liegen bei vielen Familien ebenso unter den Tannenbaum gelegt, wie Neuheiten.

„Ein Hang zum Außergewöhnlichen“

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Süßigkeiten? Im Pralinengeschäft „Hussel“ an der Obernstraße herrscht zurzeit Hochbetrieb. „Die Zeit vor Nikolaus war bombastisch“, freut sich Filialleiterin Simone Fischer. Statt Rute haben viele wohl doch eher einen Schokoweihnachtsmann in ihrem Stiefel gehabt.
Auf den Ansturm am 6. Dezember folge dann jedes Jahr ein kleiner, aber auch willkommener Rückgang. „Dann sind alle erst einmal satt, was sich in einem kleinen Verkaufsloch bemerkbar macht“, so Fischer. Diese Zeit werde dann genutzt, um den Bestand aufzufüllen und Präsente einzupacken. „Dann haben wir ein wenig Luft, sonst müssten wir wohl Nachtschichten schieben“, erläutert die Filialleiterin schmunzelnd.
Ab dem dritten Adventswochenende soll das Weihnachtsgeschäft aber wieder kräftig anziehen.
Bei den Trends scheine für viele Menschen vor allem Marzipan zu Weihnachten zu gehören, aber auch Trüffel in allen Variationen verkaufen sich gut. „Leider hat sich anscheinend jedoch immer noch nicht herumgesprochen, dass wir bis 18 Uhr geöffnet haben“, bedauert Fischer, das Abflauen des Kundenstroms in den Abendstunden. Die Filialleiterin würde sich außerdem gerade in der Vorweihnachtszeit mehr Aktionen in den Nebenstraßen des Marktplatzes wünschen.
Zudem habe sich dieses Jahr aber auch ein „Hang zum Außergewöhnlichen“ bemerkbar gemacht. Besonders ansprechend dekorierte Präsente mit weihnachtlichen Accessoires wie Porzellanengeln und Glitzer seien bei Kunden groß im Kommen.

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