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Wirtschaft und Verbände erhöhen den Druck

Gestoppter Mittelweserausbau Wirtschaft und Verbände erhöhen den Druck

Im Streit um den gestoppten Mittelweserausbau für sogenannte Großmotorgüterschiffe (GMS) erhöhen die maritime Wirtschaft und Verbände den politischen Druck auf das Bundesverkehrsministerium (BMVI) und die Generaldirektion Wasser- und Schifffahrt (GDWS) in Bonn. Unter 25 Unternehmen zeigt in einer vom Wirtschaftsverband Weser in Bremen veröffentlichten Erklärung auch die Mindener Hafen GmbH Flagge.

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Quelle: pr.

MINDEN/BREMEN. Zehn bundesweit vertretene Verbände positionieren sich, auch der Planungsverband RegioPort Weser. Die Forderung nach komplettem Ausbau ist nicht neu. Sie hat jedoch eine neue Dimension erreicht: Das Ministerium und die Bonner Generaldirektion hatten am 19. Januar in Bremen die kommenden Verkehrsregelungen auf der Mittelweser mit Wartezeiten erneut als machbar bekräftigt.

Diese Lesart hatte die Wirtschaft längst als unwirtschaftlich verworfen. Auslöser für die öffentliche Erklärung mit drei Forderungen ist ein Fachgutachten der GDWS-Außenstelle Hannover. Das Gutachten belegt, dass der Ausbaustopp wegen Begegnungsverboten und Wartezeiten den gesamten Schiffsverkehr verschlechtert.

Zeitnahe Realisierung der Forderungen

Deshalb stellen Unternehmer und Verbände drei Forderungen auf: eine zeitnahe Realisierung der noch ausstehenden Baumaßnahmen zur Reduzierung der Begegnungsverbote, die Sicherstellung des uneingeschränkten Begegnungsverkehrs von beladenen Europaschiffen sowie eine zeitnahe Beseitigung bestehender Engpässe im südlichen Abschnitt der Mittelweser.

Der Wirtschaftsverband Weser addiert alle Begegnungsverbote auf 50 Kilometer (36 Prozent). Für Europaschiffe seien das 16 Kilometer. „Eine Verletzung des Verwaltungsabkommens“, rügt der Verband. Folge: Skipper von Massengütern könnten ihre pünktlichen Lieferungen nicht einhalten. Schon vor Monaten warnte der Verbandsvorsitzende, Bremens Ex-Bürgermeister Klaus Wedemeyer, vor einer „Investitionsruine“. Die beträfe auch den geplanten RegioPort.

Sieben bis acht Millionen Jahrestonnen

Der Geschäftsführer der Mindener Hafen GmbH, Joachim Schmidt, hält die großen Schiffe auf der Mittelweser nur für eine Option – nicht für eine Bedingung für einen wirtschaftlichen Betrieb des RegioPorts. Mit ausgebauter Mittelweser sieht die Umschlags-Option im Massengut allerdings so aus: Der Wirtschaftsverband Weser geht von derzeit sieben bis acht Millionen Jahrestonnen aus. Reeder kündigen Steigerungen um 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr an.

Wo sollen die wachsenden Verkehre ohne Ausbau auf der Mittelweser bleiben? Der Senat hält sich in seiner Antwort strikt an die Lesart von BMVI und GDWS, wonach längere Schleusenbetriebszeiten über 24 Stunden und auch sonntags die längere Fahrtdauer kompensierten. re

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