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Zuwanderer sollen schneller vermittelt werden

Wirtschaft / Anerkennung Zuwanderer sollen schneller vermittelt werden

Am 1. April ist bundesweit ein Gesetz in Kraft getreten, das die Anerkennung von Berufsabschlüssen erleichtern soll, die im Ausland gemacht worden sind. Arbeitsverwaltung und Wirtschaftsverbände aus dem Landkreis Schaumburg begrüßen diesen Schritt, schränken allerdings seine Durchschlagskraft ein; das neue Gesetz hilft nur wenigen Menschen.

Landkreis (ab). Das neue „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ soll Zuwanderern helfen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt besser Fuß zu fassen. Das Gesetz verleiht ihnen das Recht, ihre Qualifikation überprüfen zu lassen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK)  Hannover ist auch im Landkreis Schaumburg für die Anerkennungsverfahren zuständig, die sich auf Berufe aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen erstrecken. „Unternehmen erhalten genauere Aussagen über die Kenntnisse und Fähigkeiten von Bewerbern, Zugewanderte erhöhen ihre Chancen bei der Jobsuche oder können sich gezielt nachqualifizieren“, sagt Heinz Orlob, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover. Die Kammer kümmert sich schon seit September vergangenen Jahres um diese Gruppe von Arbeitssuchenden, in dieser Zeit wurde 120 Frauen und Männern geholfen werden. Wie viele davon aus dem Landkreis Schaumburg stammen, kann die IHK Hannover allerdings nicht sagen.

Auch direkt im Landkreis Schaumburg gibt es keine Zahlen darüber, wie viele Zugewanderte von dem neuen Gesetz profitieren könnten. „Wir reden aber sicher nur von Einzelfällen“, sagt Bernd Dittmer, Geschäftsführer des JobCenters Schaumburg. Ein typischer Fall sieht so aus: Als was kann in Deutschland jemand arbeiten, der in Russland als „Techniker-Mechaniker“ tätig war, was dort eine gängige Berufsbezeichnung ist? Als Zerspanungsmechaniker? Als Werkzeugmechaniker? Als Industriemechaniker? Obwohl das neue Gesetz also wohl kaum den Fachkräftemangel beheben wird, kann Experte Dittmer doch einen positiven Aspekt erkennen. „Wenn das Gesetz die bisher sehr komplizierte Praxis zur Beurteilung von Berufsabschlüssen erleichtert, kann das allen Beteiligten nur recht sein.“

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