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09:34 21.10.2016
Fettleibigkeit wird in Deutschland zunehmend zum Problem. Quelle: dpa
Brüssel

Fettleibigkeit gilt als ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Als fettleibig gilt, wer einen Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder mehr aufweist. Am häufigsten ist Fettleibigkeit laut Eurostat in Malta (26 Prozent) verbreitet, gefolgt von Lettland (21,3 Prozent) und Ungarn (21,2 Prozent). Am seltensten müssen sich Menschen in Rumänien (9,4 Prozent), Italien (10,7 Prozent) und den Niederlanden (13,3 Prozent) mit Fettleibigkeit plagen.

Grundsätzlich steigt die Tendenz zu Fettleibigkeit mit dem Alter. Von den 18 bis 24-jährigen Europäern sind nur 5,7 Prozent fettleibig, bei den 65 bis 74-Jährigen erreicht die Fettleibigkeit den Spitzenwert von 22,1 Prozent. Auch sind Menschen mit niedrigem Bildungsniveau im Durchschnitt häufiger fettleibig (19,9 Prozent), als Menschen mit hohem Bildungsstand (11,5 Prozent).

Einen EU-weit geltenden Unterschied zwischen Männern und Frauen konnte Eurostat nicht feststellen. In manchen Ländern, wie zum Beispiel Portugal, Lettland oder den Niederlanden, gab es 2014 mehr fettleibige Frauen, in anderen mehr fettleibige Männer, wie beispielsweise in Griechenland, Österreich oder auch Deutschland. Hier waren 17,3 Prozent der Männer und 16,5 Prozent der Frauen fettleibig. 

So berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index

Als adipös werden Menschen eingestuft, die einen Body-Mass-Index (BMI) über 30 haben. Der BMI berechnet sich anhand des Körpergewichts in Kilogramm, geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Normalgewichtige haben einen BMI zwischen 18,5 und 25.

Von RND/afp