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Wissen Sehnsuchtsort Frühstücksbüffet
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10:02 29.04.2018
Birk Grüling schreibt als Journalist über Familie und Bildung. Mit Frau und Kind lebt er im Hamburger Speckgürtel. Quelle: gpt
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Hamburg

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich liebe Familienurlaube – sie sind aufregend und herrlich chaotisch. Nur mit Erholung haben Ferien mit einem Kleinkind wenig zu tun. Am deutlichsten wird mir das beim Frühstückbüffet. Meine Frau und ich teilen eine große Leidenschaft für Hotelfrühstück. Voller Vorfreude auf kommende Ausflüge luden wir uns früher Rührei, Speck, Brötchen, Obst und leckeren Kuchen auf die Teller. Dazu gab es literweise Kaffee. Das Beste: Für den Schmaus standen wir keine Minute in der Küche. Doch die Zeiten solch sorgloser Völlerei sind (erst mal) vorbei.

Quietschvergnügt am Frühstückstisch

Frühstück gibt es zwischen 8 und 11 Uhr, erklärt uns der blutjunge Rezeptionist beim Einchecken und zeigt ein verschwörerisches Lächeln, vermutlich für Langschläfer gedacht. Auf den Hinweis, dass unser Sohn eher Frühaufsteher sei und wir ihm gern Müsli machen, folgt der ungläubige Blick eines kinderlosen Mittzwanzigers. „Also die Küche ist ab 6 Uhr besetzt, Kaffee und Brötchen sollten kein Problem sein.“ Am nächsten Morgen um halb sieben sitzen wir mit dem quietschvergnügten Nachwuchs in einem noch spärlich beleuchteten Frühstücksraum. Mit mäßigem Erfolg versuche ich ihm das Kindermüsli schmackhaft zu machen, doch das Treiben der Frühstückdamen ist spannender. Sie balancieren Saftkaraffen herein, stellen Käseplatten bereit und füllen den Brotkorb.

Das große Versprechen

Nach 20 Minuten wird es unserem Sohn zu langweilig am Tisch. Energisch wirft er seinen Löffel ins Kindermüsli und versucht, aus dem Hochstuhl zu klettern. Den geplanten Ausflug verlegen wir spontan eine Stunde nach vorn. Beim Aufbruch in Richtung Tierpark sehe ich durch die Glasscheiben des Frühstücksraums kinderlose Paare mit voll beladenen Tellern. In einem Anflug von Trotz verspreche ich meiner Frau ein ausgiebiges Frühstück gleich nach der Rückkehr aus dem Urlaub mit Rührei und Speck. Ich würde das Kind in die Kita bringen, und danach geht’s los. Umgesetzt haben wir diesen Plan noch nicht. Den Speck vergaß ich beim letzten Einkauf, die Eier wurden zum Backen von Milchbrötchen genutzt – die frühstückt unser Sohn so gern.

Von Birk Grüling/RND

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