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Wissen „Wollen muss man“: Fit werden mit Maria-Höfl Riesch
Nachrichten Wissen „Wollen muss man“: Fit werden mit Maria-Höfl Riesch
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15:37 14.02.2017
Fit werden – ganz ohne Selbstdisziplin – geht nicht: „Wollen muss man schon“, sagt Ski Star Maria-Höfl Riesch. Quelle: ideenwerk werbeagentur
Hannover

Eine Profisportlerin will ihre Mitmenschen fit machen: Die Skifahrerin Maria Höfl-Riesch hat die Übungen von ihrem Fitnessportal „Maria macht dich fit“ nun auch als Buch auf den Markt gebracht. Jede Übung ist mit Stepfotos und Anleitungen beschrieben. Außerdem berichtet Maria Höfl-Riesch in dem Buch von den Höhen und Tiefen ihrer Karriere und schildert, wie sie es geschafft hat, sich immer wieder zu motivieren.

Was hat Sie dazu bewogen, Ihr Fitnessportal nun auch noch in Buchform zu veröffentlichen?

Das Buch ist die Weiterentwicklung dessen, was ich seit zwei Jahren mache. Die Grundidee war das Fitnesskonzept BE.YOU., das gibt’s seit Herbst 2014. Damit bin ich mehrmals im Jahr auf der „MS Europa 2“ und trainiere mit Passagieren. Der nächste Schritt war das Buch.

Nun gibt es eine Fülle von Fitnessratgebern, die schon seit Jahren den Markt überschwemmen. Was unterscheidet „Maria macht dich fit“ von anderen Büchern dieser Art?

Ich glaube, mein Buch hat wenig damit zu tun, was die anderen Fitnessprogramme anpreisen. In vielen geht es darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Das ist für die meisten eine Überforderung, denn jeder hat ein anderes Level, andere Stärken und Schwächen. Deshalb haben wir Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene, die den individuellen Voraussetzungen jedes Einzelnen angepasst werden können. Dieses Individuelle ist wichtig, so habe ich es vor allem am Ende meiner Karriere auch gemacht.

Das größte Problem für die meisten, die sich in ihrer Freizeit fithalten oder die abnehmen wollen, ist der innere Schweinehund ...

Ja, warum ist der Schweinehund so groß? Weil die meisten denken, oh Gott, Sportprogramm, wie anstrengend. Das muss aber gar nicht so sein. Es geht darum, sich regelmäßig zu bewegen, damit erreicht man schon viel. Aber, ja, wollen muss man schon, und man muss auch wissen, was man will. Welches Ziel man erreichen will. Einer will vor allem abnehmen, einem anderen geht es mehr um die allgemeine Fitness, dass er sich in seiner Haut wohlfühlt.

Maria Höfl-Riesch: „Maria macht dich fit“; 176 S., Gräfe und Unzer, Quelle: gpt

Problem Nummer zwei ist häufig der Zeitmangel.

Wenn man ehrlich ist, vertrödelt man doch oft Zeit mit Dingen, die man besser für seine Fitness nutzen könnte. Wenn man mein Vier-Wochen-Programm durchzieht, muss man eine halbe bis eine Dreiviertelstunde täglich investieren, und das an vier bis fünf Tagen pro Woche. Aber es gibt im hinteren Teil des Buches auch Mini-Workouts für Leute, die wenig Zeit haben. Gute Übungen, die nur fünf Minuten dauern, sind immer noch besser, als wenn man gar nichts macht. Dann darf man natürlich nicht erwarten, dass man ein Schwarzenegger wird.

Bleibt das dritte Problem: Wo trainiere ich und mit welchen Geräten?

Die Übungen im Buch kann man immer und überall machen, so ein Fünf-Minuten-Workout sogar im Büro. Geräte sind nicht nötig, man braucht maximal einen Stuhl.

Welche Übungen sind Ihre persönlichen Favoriten?

Kniebeugen mit nach oben gestreckten Armen. Die Arme müssen dabei aber oben bleiben! Dann Seit- oder Frontstütz-Übungen, die kann man auf dem Ellbogen oder auf den Händen machen. Wer nicht ganz so fit ist kann sich auf den Knien abstützen. Eine gute Übung für den Rücken ist, auf den Knien Arme und Beine diagonal strecken und zusammenführen.

Sie schauen nach wie vor extrem fit aus. Wie häufig üben Sie selbst?

Je nach Lust, Zeit und Verfügbarkeit, aber zwei- bis dreimal pro Woche sollte es schon sein, sonst fühle ich mich nicht wohl. Dabei konzentriere ich mich auch auf Kräftigungsübungen, vor allem aber auf das Ausdauertraining, um den Stoffwechsel in Schwung zu halten.

Gibt es eine Übung, die Ihnen als Athletin als besonders schmerzhaft in Erinnerung geblieben ist?

Da gab es so einige. Kniebeugen auf einem Wackelbrett mit einer 30-Kilo-Hantel über dem Kopf, und davon 25 Wiederholungen – das war kein Spaß.

Von RND/Uwe Köster

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