Baumaßnahme Kurhausstraße in Bad Nenndorf – eine unendliche Geschichte? Außer den durch diese Baumaßnahme besonders betroffenen anliegenden Geschäften haben wir und auch andere Bürger (nicht nur aus Bad Nenndorf) den Eindruck gewonnen, dass sich wiederholt an einigen Tagen keine Arbeiter auf der Baustelle befinden und es deshalb mit dem Bau nicht voran geht. Deshalb haben wir die durch die Stadt Bad Nenndorf und die Baufirma eingerichtete Sprechstunde am Mittwoch um 11.15 Uhr vor Ort genutzt, um uns über den Baufortschritt informieren zu lassen.
Der Bauleiter erklärte, dass bei der Vergabe des Auftrags an die Baufirma durch den Bauherrn, der Stadt Bad Nenndorf, aufgrund des kostengünstigen Angebots ein längerer Bauzeitraum in Kauf genommen wurde. Deshalb wird im vorgegebenen und geplanten Zeitfenster bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme am 15. Dezember von der Baufirma zeitweise Personal von der Baustelle abgezogen, um Arbeiten auf anderen Baustellen durchführen zu können.
Da rund um den Agnes-Miegel-Platz nicht in ausreichendem Maße Parkplätze zur Verfügung stehen, bedeutet dies für uns, dass nur die Warenmenge eingekauft wird, die ohne fahrbaren Untersatz mühelos nach Hause transportiert werden kann. Wir freuen uns deshalb darauf, dass nach dieser langen Bauzeit der Wochenmarkt ab 15. Dezember wieder an seinem zentralen Platz in der Kurhausstraße stattfinden wird.
Wir bedauern jedoch die anliegenden Geschäftsleute, die aufgrund der viel zu langen Zeitspanne dieser Baumaßnahme finanzielle Verluste hinnehmen müssen. Unbürokratisch und langfristig sollte deshalb von der Stadt Bad Nenndorf eine finanzielle Lösung angeboten werden. Es wäre schade, wenn die Bemühungen des Einzelhandels, zum Beispiel durch die Aktion „Moonlight Shopping“, auf der Strecke bleiben, weil sich zukünftig nur noch der Mondschein in den Schaufenstern weiterer leer stehender Geschäftsräume in Bad Nenndorf spiegelt. Wir leben gern hier und möchten deshalb vermeiden, aufgrund des fehlenden Warenangebots in unserem Wohnort ‚auswärts‘ einkaufen zu müssen.
Christa Hardt, Bad Nenndorf
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