Mal angenommen, die Volksbank in Schaumburg hätte sich für die Bäume entschieden, von vornherein, ganz ohne Diskussion und ohne Unterschriftenliste, hätte ganz von allein auf die jetzt sicher übertriebenen 25 bis 30 Prozent der Fläche verzichtet. In Bankerkreisen natürlich kein Thema, für das Image des Institutes gleichwohl ein Gewinn.
Indes dürfte sein Ruf nun unweigerlich gelitten haben, und das wird noch ein Weilchen so bleiben, weitaus länger, als den Bäumen vergönnt war, unter uns zu sein.
Der „Schwarze Peter“ liegt hier aber zweifellos bei der Politik, die wieder einmal eine denkbar schlechte Figur gemacht hat. Wie so oft, wenn es um Gewachsenes geht, um Kultur, um die Belange der Bürger, um so etwas wie Sensibilität.
Michael Makus, Bad Nenndorf
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Kommentare
Baumfrevel Dorit Kosian – 12.10.10
Danke für Ihren großartigen Leserbrief, sehr geehrter Herr Makus.Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Ja, die Schuld liegt bei der Politik, die ihren Aufgaben nicht gewachsen ist und ihre Pflichten vernachlässigt. Wie einfach wäre es z.B. gewesen, als Rat der Stadt ein Gutachten über den Erhalt der Buchen anfertigen zu lassen und nicht ein Gutachten zu akzeptieren, dass der Investor in Auftrag gegeben hat.Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Ich habe den Eindruck, dass die Volksbank in Schaumburg in erheblichem Umfang mitbestimmt, was in Bad Nenndorf zu geschehen hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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