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Zum Artikel „Wir haben auf einen guten Mix geachtet“ vom 17. Juni

Jagd als Freude am Töten

Bückeburg wird Messestadt, eine Messe rund um Waffengeschäfte, Tierquälereien und Umweltverschmutzung. In weiser Voraussicht, dass Tierfreunde und Naturschützer mit einem Info-Stand rund um die Jagd anwesend sein könnten kündigte man diese Art Messe wenige Tage vorher in den Medien an, sodass es keine Möglichkeit mehr zu einer sachlichen Information geben konnte. Manch gutgläubiger Bürger mag immer noch denken, dass die Jagd reguliert, wozu die Natur nicht in der Lage ist. Doch die Realität sieht anders aus, denn Hobbyjäger schießen aus Freude am Töten auf lebende Geschöpfe. Starke, erfahrenen Leittiere werden erschossen oder in Fangfallen die mit Fleischködern bestückt sind gefangen.
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Konkurrenten der Jäger, wie zum Beispiel Füchse Rabenvögel auch Greifvögel werden gnadenlos verfolgt, sie werden erschlagen, vergiftet und erschossen. Meister Reinecke bekommt keine Schonzeit, nicht mal eine ethische, nämlich dann, wenn Fähe und Rüde ihre Welpen großziehen. Obwohl Biologen immer wieder darauf hinweisen, dass der Fuchs einen wichtigen Teil im Ökosystem Natur darstellt.
In sogenannten Niederwildrevieren setzen Revierinhaber zusätzlich Fasane und Federwild aus, die geladene Jagdgesellschaft muss ja etwas vor die Flinte bekommen Naturschutzgebiete werden in stillen Ecken heimlich mit Eimern voll Futter bestückt, damit sich das Wild auch ordentlich vermehrt. Niemand soll das Treiben beobachten, denn Waidmann/-Frau will sein Image als Natur und Tierfreund nicht verlieren. Naturschutzgebiete werden eingezäunt und zwar so, dass auch der zittrigste Flintenträger sein „Stück“ erobern kann.

Jäger verschießen tonnenweise hochgiftiges Blei, angeschossene Tiere sterben qualvoll. Jägerschrot ist die Haupttodesursache von Seeadlern. Jagdhunde werden an lebenden Enten, Füchsen oder Katzen ausgebildet. Hobbyjäger sind keine Heger und Pfleger, sie zerstören das ökologische Gleichgewicht und pfeifen auf den Tierschutz. Wie kann diese Zunft heute noch toleriert werden?
Marga Blome
Bückeburg


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  • Jagd Maria Groß – 05.07.10
    Das sind viele ernst zu nehmende Argumente, den angeblichen "Hegern" zu misstrauen. Gut, wenn man mal die Wirklichkeit erfährt. Außerdem gefährden bzw.verletzen der Waffenbesitz und die Schießereien immer wieder Menschen, seien es Mitjäger oder unbeteiligte Personen. Auch ungefestigte jugendliche Persönlichkeiten haben zum Entsetzen der Bevölkerung schon oft bewiesen, dass es ihnen leicht gelingt, an Schusswaffen der Jäger heranzukommen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Jäger Beate Pragst – 04.07.10
    Es ist schon merkwürdig, was sich dieser geisteskranke Personenkreis erlauben kann. Sogar das Tierschutzgesetz wird für ihn ausgehebelt.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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