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Leserbrief / Rentendiskussion

Mit 62 zu alt für einen Hund - aber Diskussion über Rente mit 70

Zum Artikel „Mit 62 zu alt für einen Hund“ vom 19. August:
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Anscheinend haben die Tierschützer im Tierheim Bückeburg noch nichts vom demografischen Wandel gehört. Von der Politik wird uns fast täglich in den Medien berichtet, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und wir daher erst später in die Rente eintreten können. Dies scheint aber nur auf das Arbeitsleben zuzutreffen, denn wie im Artikel berichtet, ist man bereits mit 62 zu alt, um einen einjährigen Hund aus dem Tierheim zu bekommen. Sollte sich an der Einstellung der Tierschützer des Bückeburger Tierheims nichts ändern, wird es in naher Zukunft immer schwieriger werden, passende Menschen zu finden, die sich der armen Geschöpfe annehmen werden.

Auch habe ich den Eindruck gewonnen, dass Tierfreunde die sich für ein Tier aus dem Tierheim interessieren, von den Tierschützern zunächst einmal als Feind betrachtet werden. Selbstverständlich ist es sehr wichtig, die Interessenten und deren Umfeld zu prüfen, ob diese auch zur artgerechten Tierhaltung geeignet sind. Dies sollte aber stets in einem freundlichen Umgang zwischen Interessent und Mitarbeiter des Tierheims geschehen, dies scheint im Falle des Tierheims Bückeburg leider nicht immer der Fall zu sein. Auch wenn ein Interessent aus Sicht der Mitarbeiter als nicht geeignet erscheint, kann dies dem Interessenten „respektvoll und freundlich“ und nicht „abwertend und fast beleidigend“ mitgeteilt werden.

Tierschutz ist wichtig. Tierschützer haben Dank und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Arbeit verdient. Aber auch Menschen haben einen Anspruch auf Respekt und Würde.
Hans-Günter Schletter, Bad Eilsen


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