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Leserbrief / Beckedorf

Was war denn das für eine Organisation?


Zum Fußballspiel FC Stadthagen gegen den FC St. Pauli Hamburg vom 6. Oktober:

Seit sechs Jahren sind meine Tochter und ich Fans des FC St. Pauli. Wir haben nicht nur die Aufstiegsfeiern miterlebt, sondern auch die des totalen Abstiegs dieser Mannschaft.

Und selbstverständlich haben wir auch Karten in Höhe von zehn Euro für das Spiel gegen den Tabellenvorletzten der Fußball-Bezirksliga, den FC Stadthagen, im Vorverkauf gekauft. Und so haben wir (das heißt: selbst mein Mann als eingeschworener 96-Fan) uns zu dritt das „Spiel“ angeschaut, beziehungsweise angetan!

Meine, unsere Kritik zielt auf Folgendes: Wie kann man ein Spiel im Oktober um 17.30 Uhr ansetzen, wenn man weiß, dass gegen 18 Uhr die Dämmerung einsetzt und das „Stadion“ über keine ausreichende Flutlichtanlage verfügt? Auch wenn der FC St. Pauli verspätet eintraf (Stau auf der Autobahn), so begann doch schon die Feuerwehr Stadthagen mittels einer Drehleiter gegen 16.30 Uhr mit dem Drehen der Scheinwerfer. Doch gottseidank hatten schon Helfer des Deutschen Roten Kreuzes für Licht gesorgt, indem sie kleine „Lichtballons“ aktivierten. Leider reichte diese Beleuchtung nicht aus, um auch noch in der zweiten Halbzeit die letzten Tore des FC. St. Pauli zu sehen.

Uns tut der Torwart vom FC Stadthagen leid, der unheimlich geblendet wurde. Unvergessen bleibt der eine Super-Torschuss des FC Stadthagen: Latte, Pfosten und kein Treffer! Hätte Pauli-Keeper Hain nie gehalten! Respekt!

Ingrid Meyer, Beckedorf

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