Von Uwe Toepfer
Ohne genauer darauf einzugehen, meinte Drewes, dass neue Aspekte der Seniorenpolitik bei Planung und Verwirklichung des Klinikums zu berücksichtigen seien. Dazu gehört beispielsweise die Tatsache, dass in naher Zukunft auch Bewohner mit Migrationshintergrund ins Seniorenalter eintreten, für die geeignete Wohnmöglichkeiten und eine ärztliche Versorgung angeboten werden müsse. Die bisherigen Standorte der Kreiskrankenhäuser müssen nach Vorstellungen Drewes einer geeigneten Nachnutzung zugeführt werden. Rehabilitation, Nachbetreuung und Hospizangebote sind hier zu erwähnen.
Die in letzter Zeit aufgetretenen Fragen hinsichtlich der Standorteignung des neuen Klinikums sind nach Auffassung Drewes ernst zu nehmen. Eine eventuell noch festzustellende Nichteignung müsse dann zwangsläufig zu einer anderen Standortentscheidung führen.
Die im neuen Klinikum vorgesehene Bettenkapazität hält Drewes angesichts des zu erwartenden Bevölkerungsrückgangs für ausreichend. Auch die zu erwartende Privatisierung des Klinikums ist eine Entscheidung, die auf Dauer eine kostengünstige ärztliche Versorgung im Landkreis sicherstelle, meinte er.
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