Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
1500 Strohballen brennen

Brandstiftung 1500 Strohballen brennen

Die Auetaler Feuerwehren wurden gegen 2.30 Uhr zu einem Großeinsatz in Rehren an der Alten Poststraße gerufen - dort brannten etwa 1500 Strohballen. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht werden.

Voriger Artikel
Motorradfahrerin schwer verletzt
Nächster Artikel
Wie sieht das denn hier aus?

Das Feuer auf einem Feld an der Alten Poststraße ist weit über die Ortsgrenzen von Rehren zu sehen.

Quelle: pr.

Rehren. Gegen 2.30 Uhr sind am Mittwochmorgen die Sirenen in Rehren zu hören gewesen. Ein Autofahrer hatte neben der A 2 ein Feuer entdeckt und die Leitstelle informiert. Auf einem Feld neben der Alten Poststraße in Rehren brannten Strohballen.

Zunächst rückten die Feuerwehren Rehren-Westerwald, Rannenberg und Escher aus. Vor Ort zeigte sich das ganze Ausmaß des Brandes, und sofort wurden die Ortswehren mit wasserführenden Fahrzeugen, also die Einsatzkräfte aus Kathrinhagen, Hattendorf, Rolfshagen und Schoholtensen nachalarmiert. 90 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen.
Insgesamt brannten vier Strohmieten mit rund 1500 Rundballen, die 100 bis 200 Meter voneinander entfernt waren. „Daher gehen wir von Brandstiftung aus“, sagte Polizeioberkommissar Ralf Ebeling auf Anfrage dieser Zeitung. Eine Selbstentzündung sei auch deshalb unwahrscheinlich, weil die Strohmieten nicht alle frisch aufgestapelt waren. „Einige Strohballen liegen hier schon seit Tagen, und andere wurden erst am Dienstag angeliefert“, so Ebeling.

Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle und konnten eine Ausbreitung verhindern. „Zum Glück war es nicht so windig, sonst wäre es schwieriger geworden“, erklärte Gemeindebrandmeister Michael Möller.

Unterstützung bei den Löscharbeiten bekamen die Feuerwehrleute von Landwirten, die die brennenden Strohballen mit einem Rad-, einem Teleskoplader und einem Schlepper auseinanderzogen. „So konnten wir die brennenden Ballen schneller ablöschen“, so Möller.
Dennoch dauerten die Löscharbeiten bis zum Morgen – und so kam auch die Logistikkomponente der Ortsfeuerwehr Antendorf noch zum Einsatz. Von fünf „Küchenhelfern“ wurden die Feuerwehrleute mit einem Frühstück versorgt.

Keine Hinweise auf die Brandstifter

Bislang hat die Polizei noch keine Hinweise auf die Brandstifter. Ob die Tat mit dem Vandalismus, der kürzlich am benachbarten Sportplatz an der Alten Poststraße geschehen ist, im Zusammenhang steht, ist nicht bekannt.

Vor zwei Wochen hatten Unbekannte mit Feuerwerkskörpern auf dem Sportplatz des SC Auetal hantiert, Raketen und Böller in den Container geworfen, der als Umkleideraum genutzt wird und erheblichen Schaden angerichtet. Immer wieder treffen sich Jugendliche abends auf dem Sportplatz zum „Feiern“ und hinterlassen Müll sowie leere Bier- oder Wodkaflaschen.
Von einem „Dummejungenstreich“ kann man bei der Brandstiftung von Mittwochmorgen keinesfalls sprechen. Die etwa 1500 Rundballen hatten einen Wert von etwa 45 000 Euro. Dem Rehrener Landwirt ist also ein erheblicher Schaden entstanden. Ob eine Versicherung dafür aufkommt, ist fraglich. „Auf Außenflächen, wie in diesem Fall das Feld, sind die Gegenstände meistens nicht versichert“, weiß Ebeling.

Die Polizei hat die Ermittlungen nach den Brandstiftern aufgenommen und bittet nun Zeugen, denen in der Nacht zu Mittwoch, zwischen 1 und 2 Uhr, etwas auf oder rund um den Sportplatz und an der Alten Poststraße aufgefallen ist, sich unter (0 57 52) 12 90 bei der Polizeistation in Rehren oder unter (0 57 51) 9 54 50 bei der Polizei in Rinteln zu melden. la

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg