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30 Wochen für Tempo-30-Schild

Verkehr am Familienzentrum 30 Wochen für Tempo-30-Schild

Es ist geschafft: Genau 30 Wochen nach dem ersten Artikel in der Lokalpresse zum Antrag der WGA, am Familienzentrum in Rolfshagen einen Tempo-30-Bereich einzurichten, wurden am Mittwoch die entsprechenden Schilder aufgestellt.

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Siegbert Held (li.) und Alexander Schmidt von der WGA freuen sich darüber , dass das Tempo 30-Schild nun endlich steht.

Quelle: la

Rolfshagen. „Gut, dass wir nicht Tempo 70 gefordert haben“, stellte WGA-Ratsherr Alexander Schmidt ironisch fest.

Autofahrer, die nicht bereits aus Rücksicht auf die vielen Kinder, die in dem Bereich unterwegs sind, auf die Bremse getreten haben, sollte jetzt unbedingt auf die Geschwindigkeitsbegrenzung achten – sonst könnte es teuer werden. Die Polizei und der Landkreis werden, gerade jetzt zu Beginn der Verkehrsänderung, regelmäßig Geschwindigkeitsmesssungen vornehmen.

Etwa auf Höhe der Sparkasse beginnt der Tempo-30-Bereich und endet kurz hinter der Einbiegung in die Kirchstraße, ungefähr bei Firma Strottmann. „Wir hätten uns den Bereich etwas größer gewünscht, aber die Verkehrskommission hat das so beschlossen. Und wichtig ist ja auch, dass direkt vor dem Familienzentrum nicht mehr so gerast wird“, sagte WGA-Ratsherr Siegbert Held.

Immer wieder quietschende Reifen

Immer wieder war es zu brenzligen Situationen am Familienzentrum gekommen. Auch das Ausfahren von der Straße Zum Breinhof auf die Rolfshagener Straße wurde immer wieder von quietschenden Reifen begleitet, denn die Einsicht in die Kreisstraße ist denkbar schlecht und selbst Tempo 50 wird an dieser Stelle nur von wenigen Autofahrern beachtet.

Schon vor Jahren hatte die WGA die Geschwindigkeitsbegrenzung angepeilt, konnte aber eine sogenannte qualifizierte besondere Gefahrenlage, also einen Unfallschwerpunkt, nicht nachweisen. Eine neue Gesetzeslage – der Bundesrat hatte beschlossen, dass leichter Tempobeschränkungen vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen umgesetzt werden können – machten für die WGA-Politiker einen erneuten Antrag sinnvoll. Und diesmal waren sie erfolgreich.

Demnächst sollen auch in Escher und in Bernsen Tempo-Begrenzungen umgesetzt werden. In Bernsen werden der Eisenhammer und der Preußenweg – auf Wunsch des Heimatvereins Bernsen und nach Antrag von Ortsvorsteher Torben Stemme – zur Tempo-30-Zone, in Escher der Bültenbrink sowie der Sechsackerweg und damit der Bereich vor der Kita. la

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