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Alle Plätze für eine Grünschnittdeponie vom Tisch

Grund: zu teuer Alle Plätze für eine Grünschnittdeponie vom Tisch

Alle drei möglichen Plätze für eine Grünschnittdeponie im Bereich der Gemeinde Auetal sind vom Tisch: Weder die Rehrener Option noch die beiden Borsteler Alternativen kommen in Betracht. Der Grund ist in allen drei Fällen der gleiche: Es käme zu teuer.

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Bei der Berechnung orientierte sich die Verwaltung an den Nachbarkommunen, wo die Grünschnittdeponie um die 4000 Quadratmeter groß ist, so wie auf unserem Bild in Rinteln.

Quelle: rnk

Auetal.  Die Kosten für eine Nutzung eines Teilbereiches des Sportplatzes Borstel belaufen sich auf 420.000 Euro, rechnet die Verwaltung vor. Zwar gehört der Platz der Gemeinde, aber die Zaunanlage käme bei einer Länge von 270 Metern auf 20000 Euro, Regenwasser-Kanal mit Straßenabläufen würden 15.000 Euro kosten, jeweils 20.000 Euro wären für ein Gebäude als Annahmebüro – angedacht war ein Container – und für Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Telefon fällig, 40.000 Euro müssten für eine Gerätehalle zur Unterstellung eines Fahrzeuges bereitgestellt werden.

 Der größte Brocken wäre allerdings die Befestigung der Fläche: Für 4000 Quadratmeter Platz und 415 Quadratmeter Zufahrt wären bei einem Preis von 65 Euro pro Quadratmeter fast 290.000 Euro zu stemmen; von einer Gemeinde wohlgemerkt, die sich gerade eine Schuldenbremse bis 2017 verordnet hat.

 Günstiger wäre eine Umnutzung des Raiffeisen-Geländes in Borstel, rechnet das Rathaus vor: 85000 Euro für den Kauf des Grundstückes mit Nebenkosten, 70000 Euro für den Abbruch der Ruine und den Einbau des recycelten Materials, 125.000 Euro für die Befestigung, dazu noch Annahmebüro, Gerätehalle, Zaunanlage und Anschluss an die Ver- und Entsorgungsanlage. Unterm Strich würde sich eine Summe von 375.000 Euro finden.

 In Rehren wäre die ins Auge gefasste Fläche, die bislang schon von der Gemeinde teilweise genutzt wird, zwar befestigt, aber auch wenn diese Kosten entfielen, wären pro Monat 3000 Euro Miete zu zahlen. Die Verwaltung rechnet das kurz vor: 3000 Euro mal zwölf Monate mal zehn Jahren, das wären inklusive der Mehrwertsteuer von 19 Prozent 428000 Euro.

 Dazu kommt in allen Fällen noch eine Summe von 30.000 Euro für den Kauf eines Fahrzeuges zur Entladung und zum Aufsetzen des Schnittgutes.

 Orientiert hat sich die Verwaltung bei allen drei Berechnungen an der Größe der vorhandenen Annahmeplätze in den Nachbarkommunen: 4000 Quadratmeter in Obernkirchen, 3800 in Bad Eilsen, 4200 in Rinteln.

 Wie geht es weiter? Sind mit den drei Möglichkeiten auch alle Pläne vom Tisch? Nein, betont Bürgermeister Heinz Kraschewski: Die Gemeinde werde in jedem Fall den Annahmetag auf dem Bauhofgelände in Rehren nach Ostern von bisher Donnerstag auf Sonnabend verlegen, um eine bürgerfreundlichere Zeit für die Grünschnittannahme zu gewährleisten.

 Aber die endgültige Regelung bedürfe noch einer Abstimmung mit der Abfall- und Wirtschaftsgesellschaft. Dies könne erst nächste Woche geschehen, weil der Geschäftsführer erst dann erreichbar sei, so Kraschewski. rnk

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